Der 12,5-zöllige Bildschirm hat eine native Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten, das sich mittlerweile als Standard für hochwertige Ultrabooks etabliert hat. Der Bildschirm ist von Kante zu Kante mit GorillaGlas bedeckt, was für ein nach außen gerichtetes Display eine sehr gute Idee ist. Das Touchscreen-Display ist hell und klar und hat exzellente Blickwinkel.

Dell XPS 12
Video: Mini-DisplayPort
Audio: Stereo-Lautsprecher, Audio-Combo-Anschluss (Kopfhörer/Mikrofon)
Daten: 2x USB 3.0
Netzwerk: WLAN (802.11n), Bluetooth, NFC
Optisches Laufwerk:

Anschlüsse, Performance und Akkulaufzeit

Das Angebot an Anschlüssen und Schnittstellen ist beim XPS 12 arg eingeschränkt. Beispielsweise hat das Gerät keinen Slot für SD-Speicherkarten und man bekommt anstelle des verbreiteten HDMI-Anschlusses „nur“ einen DisplayPort-Ausgang im Mini-Format.

Dell bietet das XPS 12 in Deutschland derzeit in zwei Konfigurationen an, die beide auf einem Core i7-4500U („Haswell“) basieren und acht GByte DDR3-RAM basieren. Der einzige echte Unterschied: Das 1399 Euro teure Modell integriert eine 256 GByte große SSD, das 1649 Euro teure Modell dagegen eine 512-GByte-SSD. In anderen Märkten bietet Dell auch ein XPS 12 mit einer kleineren Ausstattung an, die einen Core i5-4200U, vier GByte Arbeitsspeicher und einer 128-GByte-SSD bestückt und entsprechend günstiger ist – und exakt dieses Modell ist Basis dieses Testberichts.

Praktisch: Man kann den Bildschirm in Sekundenschnelle nach hinten klappen, so das man beispielsweise einem Freund oder Kunden etwas demonstrieren kann.

Praktisch: Man kann den Bildschirm in Sekundenschnelle nach hinten klappen, so das man beispielsweise einem Freund oder Kunden etwas demonstrieren kann.

In unseren Performance-Tests liefert das XPS 12 die Leistung ab, die man von einem Ultrabook mit einem Core-i5-Prozessor aus Intels vierter Core-Generation („Haswell“) auch erwarten würde. Im Klartext: Das XPS 12 ist mehr als leistungsfähig genug für Mainstream-Anwendungen wie Web-Surfing, soziale Medien, Office-Produktivität und HD-Video-Playback. In unserer subjektiven Wahrnehmung fühlt sich das XPS 12 wie viele kürzlich getestete Ultrabooks (zum Beispiel Sonys Vaio Pro 13 oder Samsungs Ativ Book 9) schnell und reaktionsfreudig an, wozu auch das ausgezeichnete Ansprechverhalten des Touchscreens gehört. Es gibt allerdings keine diskrete Grafikkarte, sondern „nur“ die integrierte Grafik-Engine des Intel-Prozessors. Die Grafikleistung reicht zwar für grundlegende Casual- und Browser-Games, aber für echtes Gaming ist das Hybrid-Notebook einfach nicht konzipiert.

Die größte Änderung im Vergleich zum Vorgänger ist aber die Akkulaufzeit. Dank der Integration von Intels neuen, extrem energieeffizienten Prozessoren der vierten Core-Genration (Codename: „Haswell“) konnten sich Notebooks und Tablets jeglicher Coleur über große Zuwächse in Sachen Akkulaufzeit freuen – und das Dell XPS 12 ist diesbezüglich keine Ausnahme. Der mit einem Core-Prozessor der dritten Generation („Ivy Bridge“) bestückte Vorgänger kam auf vier Stunden und 43 Minuten, was uns damals etwas enttäuschte. Das neue Modell hält im gleichen Video-Playback-Test dagegen sieben Stunden und 13 Minuten durch, was eine durchaus respektable Akkulaufzeit darstellt und das XPS 12 auf das Niveau anderer Ultrabooks dieser Größenklasse hebt.

Die aktuelle Version des Windows-8-basierten Dell XPS 12 eliminiert dank Haswell-Prozessoren den größten Schwachpunkt des Vorgängers: Dessen niedrige Akkulaufzeit.

Die aktuelle Version des Windows-8-basierten Dell XPS 12 eliminiert dank Haswell-Prozessoren den größten Schwachpunkt des Vorgängers: Dessen niedrige Akkulaufzeit.

Fazit

Ist es irgendeinem Hersteller schon gelungen, den perfekten Notebook-Tablet-Hybriden zu bauen? Unserer Meinung nach nicht. Aber Dells XPS 12 mit seinem Klappbildschirm-Design ist auf jeden Fall im Notebook-Modus deutlich solider als die meisten Designs mit abnehmbaren Displays. Das Karbonfaser-Gehäuse fühlt sich hochwertig an und der neue Intel-Prozessor schafft unser Hauptproblem mit dem Vorgänger – die niedrige Akkulaufzeit – aus der Welt.

Der übermäßig sensible Beschleunigungsmesser, das etwas ruckelige Touchpad und die ziemlich gesalzenen Preise (zur Erinnerung: die deutsche Einstiegskonfiguration kostet 1399 Euro) sind beim aktuellen XPS 12 unsere größten Sorgenkinder.

[mit Material von Dan Ackerman, CNET.com]

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