Consumer Reports will MacBook-Pro-Tests nicht wiederholen

von Jonas Wagner am , 08:50 Uhr

Die US-Verbraucherschutzbehörde Consumer Reports bleibt standhaft und will nach wie vor keine Kaufempfehlung für Apples MacBook Pro abgeben.

Consumer Reports bleibt standhaft und will nach wie vor keine Kaufempfehlung für Apples MacBook Pro 2016 abgeben. Das Unternehmen aus Cupertino hatte vergangene Woche die Testergebnisse der US-Verbraucherschutzbehörde angezweifelt. Diese hatten ergeben, dass die Akku-Leistungen einiger MacBooks großen Schwankungen unterliegen und erheblich von den Angaben des Herstellers abweichen.

Consumer Report hatte drei Notebooks von Apples neuer MacBook-Pro-Reihe unter die Lupe genommen und ihnen in puncto Akku-Laufzeit ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Unter den getesteten Geräten befanden sich zwei 13-Zoll-Macbooks Pro mit und ohne Touchbar sowie das 15 Zoll große Gerät mit Touch Bar. Zwar schnitten diese in bestimmten Bereichen gut ab, etwa bei der Leistung der Displays, bei der Performance und der Verarbeitung. Doch was die Energieträger angeht, stellte Consumer Reports einige Unregelmäßigkeiten fest.

So erzielte ein und dasselbe Gerät bei vergleichbaren Rahmenbedingungen unterschiedliche Ergebnisse. Der Akku des 13-Zoll-Macbooks Pro mit Touch Bar soll beim ersten Test rund 16 Stunden durchgehalten haben. Beim zweiten Versuch betrug die Laufzeit nur 12,75 Stunden. Beim dritten Test kam der Akku nicht über vier 4 Stunden hinaus.

MacBook Pro (Bild: Apple)

MacBook Pro (Bild: Apple [1])

Ende vergangener Woche hatte Phil Schiller, Marketingchef bei Apple, reagiert und auf Twitter die Testergebnisse angezweifelt. Die Daten der Verbraucherbschutzbehörde Daten würden sich nicht mit denen von Apple decken, schrieb er Heiligabend. Als Konsequenz wollte Apple mit Sonsumer Reports zusammenarbeiten, um deren „Batterie -Tests zu verstehen“.

Consumer Reports: Testergebnisse sind korrekt

Nun hat die Beörde mitgeteilt, dass sie die Tests nicht wiederholen werde. Der Grund: Man habe Vertrauen in die Zuverlässigkeit ihrer Untersuchungen. Man habe „die Bildschirmhelligkeit mit drei verschiedenen Messgeräten bestätigt“, erklärte Testleiterin Maria Rerecich in einem Interview mit der Internetseite 9to5Mac [2]. Zudem hätte Consumer Reports die Tests sehr genau überwacht und sei zu der Überzeugung gelangt, dass diese korrekt ausgeführt worden waren.

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

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[1] Apple: http://www.cnet.de/unternehmen/apple/

[2] Interview mit der Internetseite 9to5Mac: https://9to5mac.com/2016/12/29/consumer-reports-2016-macbook-pro-battery-test-controversy/