Smartphone-Hersteller steigern Umsätze trotz sinkender Verkaufszahlen

von Jonas Wagner am , 13:00 Uhr

Der Smartphone-Markt nähert sich der Sättigung. Die Hersteller verkaufen weltweit immer weniger Geräte. Dennoch steigen nach wie vor ihre Umsätze.

Der Smartphone [1]-Markt nähert sich der Sättigung. Denn die Hersteller verkaufen weltweit immer weniger Geräte. Dennoch steigen nach wie vor ihre Umsätze. Woran das liegt, geht aus einer Studie des Marktforschungsinstituts GfK [2] hervor.

Das Institut hat herausgefunden, dass die Smartphone-Verkaufszahlen im ersten Quartal dieses Jahres um zwei Prozent auf 347 Millionen Geräte zurückgegangen sind. Paradoxerweise stiegen dennoch die Umsätze der Hersteller deutlich, und zwar um beachtliche 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

(Bild: Shutterstock)

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Woran das liegt, erklärt Arndt Polifke, Experte für Telekommunikation bei GfK: „Das ist eigentlich keine Überraschung, da immer mehr Märkte den Sättigungspunkt erreicht haben. Auf der anderen Seite nehmen die Verbraucher die neuesten Innovationen der Smartphone-Marken an und tendieren nun zum Kauf höherpreisiger Modelle.“

Durchschnittspreis für Smartphones

Um wie viel die Smartphone-Preise im ersten Quartal dieses Jahres gestiegen sind, geht ebenfalls aus der GfK-Studie hervor. Durchschnittlich zahlten Endverbraucher pro Gerät 374 US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 21 Prozent.

Die Daten und Prognosen des Marktforschungsinstituts basieren auf tatsächlichen getätigten Einkäufen der Endverbraucher und nicht auf die über die Hersteller ausgelieferten Einheiten. Untersucht wurden die Point-of-Sale-Daten (POS) zwischen Januar und März in mehr als 75 Märkten.

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[1] Smartphone: http://www.cnet.de/themen/smartphone/

[2] Studie des Marktforschungsinstituts GfK: http://www.gfk.com/de/insights/press-release/globaler-smartphone-markt-nachfrage-sinkt-umsatz-steigt/