Faltbares Handy ohne Knick: Das neue Motorola Razr im Test

Viele werden sich wahrscheinlich noch an die kultigen Klapphandys aus dem Hause Motorola erinnern können. Die neue Version des Motorola Razr ist eine Hommage an alte Zeiten, ohne jedoch altmodisch zu wirken. Wir haben die wichtigsten Informationen über Motorolas erstes Foldable auf einen Blick.

Lückenloses Entertainment im 21:9 Kinoformat

Smartphones mit faltbaren Displays scheinen der Trend des Jahres zu sein. Huawei und Samsung haben es vorgemacht, Motorola ist den beiden nach insgesamt vier Jahren Entwicklungszeit dann mit großen Schritten gefolgt. Zuerst fällt bei dem neuen Motorola wohl die Handlichkeit auf. Zusammengeklappt passt es in jede Hosentasche. Mit einem Gewicht von federleichten 205 Gramm ist es dort auch kaum zu spüren. Das Razr hat insgesamt zwei Displays: Der Außen-Bildschirm ist kompakte 2,7 Zoll groß. Besonders praktisch ist der Mini-Screen, um Nachrichten zu lesen oder Musik abzuspielen. Selbst Selfies lassen sich im geschlossenen Zustand schießen. Aufgeklappt punktet das Smartphone mit einem 6,2 Zoll großen Screen. Wirklich erstaunlich ist, dass es überhaupt keine Faltlinie gibt und der Bildschirm auf diese Weise nicht geknickt wird.

Perfekt ist das natürlich, um Filme oder Serien zu schauen. Das 21:9 Kinoformat macht das Motorola Razr zum optimalen Begleiter, der auch auf Reisen oder bei langen Wartezeiten für gute Unterhaltung sorgt. Wer sein Handy gerne als mobile Spielekonsole verwendet, macht mit dem amerikanischen Multitalent einen guten Fang. Besonders für immersive und interaktive Games wie Rollenspiele oder Action-Shooter bietet sich das Razr an. Selbst bei Live-Games wird die Spielerfahrung durch den Mega-Display gleich noch viel intensiver. Bei klassischen Tischspielen wie beispielsweise Roulette wird man im Genesis Casino in Echtzeit mit einem realen Croupier verbunden und kann so auch unterwegs in die Casino-Welt eintauchen. Die Liste an Spielen, die auf dem Motorola Razr gleich noch viel immersiver sind, ist lang. Fakt ist, dass der kultige Handy-Hersteller ganze Arbeit geleistet hat.

Faltbare Handys: Der Trend des Jahres

Nicht nur Motorola hat den Trend des großen Displays erkannt. Auch bei anderen Smartphone-Herstellern geht die Tendenz ganz klar in diese Richtung. Bis vor acht Jahren noch waren bei Apple Bildschirme mit 3,5 Zoll der Status Quo. Mit dem iPhone X hat sich das aber radikal geändert. Die Display-Größe hat sich hier mit 6,5 Zoll fast verdoppelt. Falten kann man die Smartphones von Apple bis jetzt allerdings noch nicht. Ganz abwegig ist der Gedanke jedoch nicht, verfügt Apple doch über zwei Patente für faltbare Konzepte. Bereits auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress trumpften Samsung und Huawei mit ihren faltbaren Prachtexemplaren auf.

Das Samsung Galaxy Fold besitzt einen 7,3 Zoll großen Display, das sich über zwei Bildschirme erstreckt. So kann das Smartphone entweder für zwei Anwendungen gleichzeitig genutzt werden oder aber der Screen fusioniert werden, sodass man optimal Serien schauen oder Games spielen kann. Noch mächtiger kommt das Huawei Mate X mit stolzen 8 Zoll Bildschirmgröße daher. Im Gegensatz zum Samsung-Falter arbeitet der chinesische Smartphone-Hersteller nur mit einem Display, das selbst im zusammengeklappten Zustand noch 6,6 Zoll misst. Das Huawei Mate X ist nach einigen Verschiebungen nun vorerst in China auf dem Markt, soll aber dank „globaler Veröffentlichungspläne“ zeitnah auch hierzulande Premiere feiern.

Heutzutage ist es schon fast schwer, ein Smartphone mit einer Display-Größe unter 6 Zoll zu finden. Muss man ja aber auch nicht. Zum Schauen von Filmen und Serien oder Spielen eignen sich die riesigen Bildschirme perfekt. Und falls man doch lieber einen kleineren Screen möchte, kann man sie ja ganz einfach zuklappen. Das Motorola Razr hat mit seinem 2-1-in Foldable da eine tolle Allzweckwaffe designed.

 

Quelle Vorschaubild: Motorola

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