Mehrere deutsche Supercomputer unter den Top 10 weltweit

Auf der Liste der Top 500 Supercomputer steht ungeachtet Fugaku, ein japanisches System, welches auf ARM basiert. Jetzt zieht Europa allerdings nach. Deutschland und Frankreich konnten mehrere Supercomputer auf den vorderen Rängen der Liste platzieren.

Auf der Liste der Top 500 Supercomputer steht ungeachtet Fugaku, ein japanisches System, welches auf ARM basiert. Jetzt zieht Europa allerdings nach. Deutschland und Frankreich konnten mehrere Supercomputer auf den vorderen Rängen der Liste platzieren.

Um welche Geräte handelt es sich konkret?

Das Juwels Booster Module stellt den siebtbesten Supercomputer dar. Dabei vereint der Jülich Wizard for European Leadership Science des Jülich Supercomputing Centres (JSC) den 24-kernigen Epyc 7402 von AMD mit Nvidias A100. In Summe entstehen dadurch 44,1 Petaflops in Linpack.

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Der Juwels Booster-Module erreicht in Linpack bis zu 44,1 Petaflops. (Quelle: pexels / Christina Morillo)

Ein weiteres Hochleistungsrechenzentrum etabliert einen Computer, der es auf Platz 16 schafft. Er nennt sich Hawk und beinhaltet AMDs 64 kernige Epyc 7742. Obwohl dieser keinen zusätzlichen Beschleuniger verbaut hat, zählt er zu den schnellsten Systemen, die allein auf CPU-Basis agieren.

Auch Göttingen reiht sich in die Liste ein. Der Emmy+ funktioniert mit 48 Kernen und befindet sich auf Rang 47.

Von Deutschland nach Frankreich: Der Taranis und Cronos aus dem Westen von Europa finden sich ebenfalls in der Liste. Davon befindet sich einer beim landeseigenen Wetterdienst, der andere bei Électicité de France, einem teilstaatlichen Energieversorger.

Welche Trends zeichnen sich in der Liste ab?

Vor allem die Rückkehr der Vektoren zeichnet sich deutlich ab. Der japanische Plasma Simulator des National Institute for Fusion Sciences reiht sich auf Platz 33 ein. Dieser repräsentiert einen Vektorbeschleuniger, der immer acht von einer älteren 10AE-Version von NECs SX-10 Aurora Tsubasa mit einem Rome-Epyc vereint.

Intel und Nvidias müssen dieses Jahr leicht zurückweichen. Laut Prognosen wird sich dieses Phänomen in den nächsten Jahren weiter verstärken.

AMD überrascht mit dem Instinct MI100. Das System agiert mit einem CDNDA-Beschleuniger und wird von den El Capitan mit zwei Exaflops betrieben.

Neben chinesischen, europäischen und amerikanischen Fabrikaten setzen sich dieses Jahr auch andere Nationen durch. So gelingt es Indien mit den Siddhi-AI auf Platz 63 einzusteigen und Marokko ist auf Rang 99 mit dem Toubkal zu finden.

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Neben Europa, USA und China reihen sich dieses Jahr auch Indien und Marokko in die Liste mit ein. (Quelle: pexels / Brett Sayles)

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