Sinnvolle Endgeräte: Clever gewappnet fürs hybride Arbeiten

Im Zuge des Konzepts der Work-Life-Balance und auch aufgrund der Corona-Pandemie entschließen sich immer mehr Unternehmen dazu, ihren Mitarbeitenden die hybride Arbeit als Arbeitsmodell anzubieten und ihnen eine flexiblere, ortsunabhängige Tätigkeit zu ermöglichen. Momentan ist nahezu die Hälfte aller Arbeitskräfte remote tätig. Damit hybride Arbeit funktioniert, benötigt man aber entsprechende Endgeräte, also Laptops bzw. Notebooks, Tablet-PCs oder Smartphones. Inwiefern sie nützlich sind und welche Pros und Contras es gibt, zeigt dieser Beitrag.

Bestens gewappnet mit technischen Endgeräten fürs hybride Arbeiten. Bild: Pexels, Olia Danilevich

Notwendige Installationen für Peripheriegeräte beim hybriden Arbeiten

Beim hybriden Arbeiten wechselt die Arbeitskraft den Arbeitsplatz. Das bedeutet, dass es nicht nur entsprechend leistungsstarke und transportable Endgeräte braucht, sondern auch entsprechende Geräte bzw. Anschlüsse im Büro und im Homeoffice. Dazu zählen vor allem Bildschirme, Dockingstationen und auch Headsets für Meetings via Zoom, FaceTime und Co. Nur mit diesen lassen sich mobile Geräte leicht anschließen und der Mitarbeitende kann schnell mit seiner Arbeit beginnen.

Notebook bzw. Laptop – Arbeitsmittel für Vielreisende

Wer im Bereich hybride Arbeit tätig ist und eine Tätigkeit ausübt, die er mithilfe eines Computers erledigt, der braucht ein Notebook bzw. Laptop als Endgerät, das vor allem folgende Eigenschaften besitzt:

· wenig Gewicht (da man es zwischen Office und Homeoffice transportieren muss)

· robuste Konstruktion (damit es beim Transport nicht beschädigt wird)

· ausreichend großer Bildschirm (um die Augen während der Arbeit zu schonen)

· großer Arbeitsspeicher & hochwertige Grafikkarte (für komplexe Darstellungen und Verarbeitung & Speicherung großer Datenmengen)

· mit Internetzugang (für notwendige Recherchen oder Kommunikation via E-Mail oder FaceTime)

· mit VPN ausgestattet (für den Zugriff auf unternehmenseigene Netzwerke)

 

Die meisten Notebooks sind heute bereits mit einem Touch-Pad ausgestattet, um den Cursor zu steuern. Allerdings kann sich nicht jeder mit einem solchen Pad anfreunden, was bedeutet, dass das Gerät eine zusätzliche Maus mit Mauspad benötigt.

Insgesamt eignen sich Notebooks aufgrund ihrer Kompaktheit und technischen Leistungsmerkmale sehr gut für die hybride Arbeit, denn sie sind leicht, schnell aufgebaut, einfach über WLAN ans Internet anzuschließen und mittels Sicherheitstools in Sachen OT- und IT-Sicherheit gut zu sichern. Notebooks eignen sich für alle sogenannten Wissenstätigkeiten, können aber auch für Tätigkeiten im kreativen Bereich eingesetzt werden, etwa für Textarbeiten, grafische Gestaltungen oder Bearbeitung von Bildern.

Tablet-PC – Vorteile und Mankos beim hybriden Arbeiten

Ein Tablet-PC ist in der Regel etwas kleiner, als ein Notebook und verfügt über ein Touchscreen, mit dem man das Endgerät bedient. Wahlweise lässt sich auf dem Display eine Tastatur aktivieren, um z. B. Texte für einen Bericht zu verfassen. Durch seine geringe Größe und das dadurch niedrige Gewicht ist ein Tablet-PC sehr leicht zu transportieren und passt auch in kleinere Aktentaschen.

So klein und leicht die Tablet-PCs auch sind, sie eignen sich nicht für jede Art von Tätigkeit. Man kann sie hauptsächlich für das Zeigen verwenden, z. B. das Anschauen von Grafiken, Statistiken oder Werbespots der Konkurrenz. Für komplexere Tätigkeiten, bei denen die Eingabe von Bedeutung ist, sollte man aber größere Endgeräte nutzen, die mit einer Tastatur und vor allem einem größeren Bildschirm ausgestattet sind.

Wahlweise bieten die Hersteller von Tablet-PCs auch sogenannte 2-in-1-Endgeräte an. Sie werden auch als Tablet-Notebook-Hybrid, Detachable oder Convertible bezeichnet. Das bedeutet, dass im Lieferumfang meist eine Tastatur enthalten ist, die man entweder mittels Bluetooth oder via Docking-Mechanismus anschließt. So wird aus dem Tablet-PC ein Notebook, mit dem sich produktiv arbeiten lässt.

Das Institut für Arbeitsschutz der DGUV weist bei Tablet-PCs darauf hin, dass die Geräte aufgrund ihres Gewichts sowie möglichen Lichtreflexionen durch das Display zu Ermüdungserscheinungen beim Arbeitnehmer führen können, wenn er sie vor sich hält, um etwas anzuschauen. Außerdem können die Tablet-PCs, wenn man sie flach auf dem Schreibtisch platziert, zu einer ungesunden, weil gekrümmten Haltung führen.

Smartphone – Kommunikationsmittel im Bereich hybride Arbeit

Zugegeben, die Smartphones werden technisch immer besser und schneller. Auch das Display wächst beständig, sodass der User fast das Gefühl hat, einen Tablet-PC in der Hand zu halten. Trotzdem sind Smartphones vor allem dazu geeignet, die Kommunikation mit Kunden, Teammitgliedern oder Geschäftspartnern während der hybriden Arbeit zu gewährleisten.

Natürlich kann man sie auch verwenden, um unterwegs schnell berufliche E-Mails zu lesen und zu beantworten oder über das Internet zu einem bestimmten Thema letzte Informationen zu recherchieren, bevor man in ein Meeting geht.

Auch als Terminkalender lassen sich die Smartphones perfekt einsetzen, zumal sie sich mit dem Computer am Arbeitsplatz, dem Notebook oder dem Tablet-PC einfach synchronisieren lassen. So kann man überall seine Termine einsehen, egal, ob man im Homeoffice oder im Büro arbeitet.

 

CNET für mobile Geräte:
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