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Das Smartphone schützen: Das bringen Handyhüllen und Co.

Quelle: https://unsplash.com/photos/dk4en2rFOIE

Wird beispielsweise ein neues Samsung A 13 gekauft, braucht es auch gleich das richtige Zubehör. Die passenden Kopfhörer, eine Samsung A 13 Hülle und eine Panzerschutzfolie gehören auf jeden Fall dazu, denn nur so wird das Gerät von Anfang an geschützt und kann nach Herzenslust genutzt werden.

Das Flipcase – die Vor und Nachteile im Check

Das Smartphone macht im Flipcase eine gute Figur und wirkt auf den ersten Blick rundum geschützt. Die Leder- oder Kunststoffhülle umschließt das ganze Gerät und wird dabei auch noch magnetisch verschlossen. Perfekt schützt aber auch diese Art von Hülle nicht, denn bei einem Sturz kann sich die Hülle öffnen und das Smartphone fällt heraus. Es kommt hinzu, dass das Flipcase in manchen Alltagssituationen unpraktisch ist. Schnell eine Nachricht schreiben ist quasi ausgeschlossen, da das Case zunächst geöffnet werden muss.

Wenn ein Flipcase gekauft werden soll, gilt es auf Qualität zu achten. Als besonders praktisch haben sich Modelle erwiesen, die nicht seitlich geöffnet und geschlossen werden, sondern nach oben. So kann selbst bei einem Sturz meist verhindert werden, dass sich das Case öffnet und das Telefon aufs Display stürzt.

Wichtig: Trotz einem voll umfassenden Schutz durchs Flipcase ist es nötig, dass eine Schutzfolie fürs Display verwendet wird.

Sehr widerstandsfähig und robust – die Silikonhülle

Handyhüllen und Handyzubehör gibt es in unterschiedlichen Formen, Farben und Materialien. Silikon hat sich als sehr wertvoll erwiesen, denn der Werkstoff passt sich ans Gerät an und wird so zu einer zweiten Haut. Der große Vorteil ist, dass das Gerät seine Haptik kaum verändert und eine gewisse Rutschfestigkeit gegeben ist.

Der Schutzmechanismus des Silikons ist aber nur auf einer Seite vorhanden, denn das Display wird nicht davon umschlossen. Doch genau hier droht die Gefahr, denn je nach Modell kann eine Reparatur des Displays mehrere Hundert Euro kosten. Auch eine Silikonhülle wird daher optimalerweise zusammen mit einer Schutzfolie fürs Display genutzt. Diese ist transparent und hindert nicht an der normalen Nutzung des Touchscreens.

Das Hardcase mit einem hohen Schutzfaktor

Hardcases sind äußerst beliebt und haben außerdem einen hohen Schutzfaktor. Sie umschließen die Rückseite des Smartphones und ziehen sich auch über die Seitenbereiche. Durch die abgerundeten Ecken soll bei Stürzen verhindert werden, dass das Gerät aufs Display fällt. Gänzlich auszuschließen ist ein solcher Unfall aber trotzdem nicht, darum ist es auch beim Hardcase ratsam, das Display zusätzlich mit einer Folie zu schützen. So kann ein sehr hoher Schutzfaktor erreicht werden und das Handy überlebt möglicherweise einen Sturz aus normaler Höhe.

Panzerglasfolie – die Vor- und Nachteile des Extraschutzes

Die Panzerglasfolie gehört schon fast zur Standardempfehlung, wenn es um den Schutz des Smartphones geht. Sie ist resistent gegen scharfe und spitze Gegenstände und verzeiht auch mal den Schlüssel in der Handtasche, der über das Display kratzt. Außerdem ist die Panzerfolie stoßfest, vorausgesetzt die Qualität stimmt. Es gibt diese Folien in unterschiedlicher Dicke, sehr dünne Modelle bieten aber bei Bruch kaum Schutz.

Die Haptik verändert sich durch die Folie geringfügig, die Displayoberfläche fühlt sich anders an, rein optisch ist jedoch nichts zu sehen. Die Helligkeit wird nicht beeinträchtigt, außerdem verschlechtert sich die Touchfunktion nicht. Eine Panzerglasfolie kann ohne Schwierigkeiten Zuhause angebracht werden.

Kunststofffolie – die Vor- und Nachteile des Kratzschutzes

Eine Kunststofffolie dient in erster Linie dazu, Kratzer von der Oberfläche fernzuhalten. Ob durch spitze Fingernägel oder durch den Transport in der Hosentasche, Kratzer können sehr schnell auftreten. Die Hilfswirkung dieser dünnen Folien ist allerdings sehr gering. Sie ist kaum stoßfest und schon die Kratzspuren eines Schlüssels können zum Problem werden.

Haptisch gibt es keine Veränderungen, die Bedienbarkeit bleibt vollständig erhalten. Rein optisch entwickelt sich aber ein Nachteil, Fingerabdrücke bleiben besser haften und das Display lässt sich etwas schwerer reinigen. Das Aufbringen der Kunststofffolie ist unkompliziert, allerdings gelingt es Laien nur selten makellos.

Flüssigglas – die Vor- und Nachteile des dauerhaften Schutzes

Flüssigglas ist ein dauerhafter Schutzfilm, der das Handydisplay vor Kratzern schützen kann. Obwohl es als Premium-Schutz gilt, ist das Glas nicht stoßfest und schützt das Smartphone damit nicht vor Bruchschäden. Hinzu kommt, dass das Auftragen sehr zeitaufwendig ist und dass es ein bisschen Übung braucht. Es lohnt sich, einen Profi damit zu beauftragen.

Haptisch entsteht durch Flüssigglas kein Unterschied, auch optisch lässt sich der Schutz nicht erkennen. Die Fingerabdruckbildung wird nicht verstärkt, die Reinigung ist auf gewohnte Weise möglich.

Zusätzliche Schutzfunktionen bei Schutzfolien

Displayschäden gehören zu den häufigsten Problemen bei Smartphones, auf einen Schutz zu verzichten ist daher die denkbar schlechteste Lösung. Doch einige Schutzfolien bieten mehr Qualität als andere, außerdem gibt es Zusatzfunktionen, die für den ein oder anderen Handynutzer interessant sein könnten. Einige Folien bringen eine sogenannte Privacy-Funktion mit, die nicht nur das Display, sondern auch noch die Privatsphäre schützen sollen.

Der Bildschirm kann bei diesen Folien nur aus einem Neigungswinkel von 0 – maximal 30 °C betrachtet werden. Für Umstehende ist es nicht möglich, einen Blick aufs Handy zu erhaschen, das Display erscheint aus allen anderen Blickrichtungen schwarz. So soll verhindert werden, dass Unbefugte Daten ausspähen oder einfach in Bus oder Bahn von hinten auf der Oberfläche mitlesen.

Diese Zusatzfunktionen haben erhebliche Vorteile, aber auch Nachteile. Licht kommt durch eine solche Folie nur schlecht durch, was zu einer Verdunklung des gesamten Displays führt. Das wiederum erhöht den Energieverbrauch, denn die Helligkeit muss höher gestellt werden.

Eine weitere Zusatzfunktion beim Displayschutz ist die sogenannte Non-Reflecting-Variante. Sie schützt das Handy vor Sonneneinstrahlung und sorgt dafür, dass sie nicht reflektiert wird. Wer schon einmal bei voller Sonne versucht hat, das Display des Smartphones abzulesen, kenn die Verzweiflung. Es ist kaum möglich, außer die Helligkeit wird rapide nach oben gedreht. Das kostet Akku und nervt. Eine entsprechende Schutzfolie kann Abhilfe schaffen.

Fazit: Ohne Schutz geht es nicht

Gemessen daran, wie teuer der Neukauf eines Smartphones ist und welche Kosten für eine Reparatur aufkommen, ist ein schutzloses Handy keine Alternative. Wer die richtige und passende Handyhülle für sein Gerät auswählt, kann damit für guten Schutz sorgen.

Konstantin Schöffer

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