HP Envy 14: schickes Alu-Notebook im Test

HPs 2009 eingeführte Envy-Reihe gehört zu den schicksten PC-Notebooks auf dem Markt. Kürzlich hat der Hersteller die Geräte mit einem neuen Innenleben aufgefrischt. Wir haben uns den 14,5-Zöller mit Quad-Core und Radeon 6330-Grafik angesehen.

Wer auf der Suche nach einem schicken Notebook ist und keinen Apfel auf dem Deckel haben möchte, wird schnell fündig. Denn in der Masse der üblichen Plastikbomber stechen Modelle wie das Dell XPS 15z oder die 2009 eingeführte HP-Envy-Reihe schnell heraus. Was der 14,5-Zöller Envy 14-2000g leistet, zeigt unser Test.

Design

Das Envy 14-2000eg sieht bis auf kleine Details aus wie sein Anfang des Jahres von uns getesteter Vorgänger HP Envy 14-1190eg Beats Edition: Der 14-Zöller besteht aus lackierten Aluminiumbauteilen. Die Arbeitsumgebung rund um die Tastatur besitzt einen samtig weichen Belag, der Fingerabdrücke abwehrt und kratzfest erscheint. Der ebenfalls lackierte Deckel hat eine leichte Gummierung. Das Gehäuse ist sehr stabil und kommt qualitativ durchaus in die Nähe eines Unibody-MacBook. Details wie die Gummilippe um das Display und die hohe Verschlusskraft der Gelenke gefallen auch bei der neuesten Envy-Generation.

Ein Aluminiumdeckel auf der Unterseite gibt sowohl den Akku als auch die 2,5-Zoll-Festplatte frei. Der Stromspeicher lässt sich herausnehmen. Das Notebook läuft – wenn es am Netz hängt – auch ohne Akku. Die Arretierung der Abdeckung wirkt sehr sicher, kann aber dennoch mit einem geübten Handgriff abgezogen werden. Anschließend lässt sich auch der zweite Teil der Bodenplatte abschrauben, worunter sich zwei Steckplätze für den Arbeitsspeicher befinden. In unserem Testgerät stecken hier ein 4-GByte- und ein 2-GByte-Riegel.

Die Tastatur und das klickbare Touchpad sind für Vielschreiber die perfekten Eingabewerkzeuge. Lediglich die Multitouch-Funktionen des Mausersatzes reagieren manchmal etwas hakelig. Das bekommt scheinbar niemand so gut hin wie Apple. Die freistehenden Tasten des Keyboards sind flach, das Tastenfeld ohne Ziffernblock nutzt die komplette Breite großzügig aus. Enter-, Shift- und Richtungstasten haben eine angenehme Größe. Das Tippen geht dank kurzem Hub, weichem Anschlag und eindeutigen Druckpunkten leicht von der Hand, beziehungsweise von den Fingern. Besonders Zehn-Finger-Schreiber werden sich hier wie zu Hause fühlen.

Das große Touchpad mit einer Diagonale von zwölf Zentimetern ist als Wippe aufgebaut. Es gibt also keine einzelnen Maustasten, sondern das komplette Pad lässt sich vorne nach unten drücken. Das Feedback der Tasten ist angenehm, denn der Hub ist gut dimensioniert und der Druckpunkt nicht schwer zu überwinden.

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