Xbox One: Betrieb der neuen Microsoft-Konsole auch ohne Kinect möglich

Microsofts Produkt-Manager Marc Whitten hat bekannt geben, dass die Kinect-Kamera nicht zwingend mit der Xbox One verbunden sein muss, um die Konsole zu verwenden. Alternativ ließe sie sich aber auch einfach in den Einstellungen deaktivieren.

Nachdem Microsoft im Juni bereits einen Rückerzieher bezüglich des Online-Zwangs der Xbox One gemacht hatte und bekannt gab, dass es auch keine Restriktionen bezüglich des Wiederverkaufs und Ausleihens von Spielen geben werde, folgt nun das nächste Zugeständnis.

Xbox One: Betrieb der neuen Microsoft-Konsole auch ohne Kinect möglich (Foto: CNET.com)

Microsofts neue Konsole, die Xbox One, wird auch ohne Kinect-Kamera funktionieren (Foto: CNET.com).

Microsofts Produkt-Manager Marc Whitten erklärte gegenüber IGN, dass die neue Xbox zwar mit der Kinect-Kamera ausgeliefert wird, diese aber nicht mehr zwingend mit der Xbox One verbunden sein muss, um die Konsole zu verwenden.

„Wie bei der Online-Verbindung wird die Konsole auch dann funktionieren, wenn Kinect nicht angeschlossen ist. Allerdings wird man dann nicht in der Lage sein, Funktion zu nutzen, die explizit die Verwendung des Kinect-Sensors voraussetzen“, so Whitten.

Whitten merkte außerdem an, dass Anwender die Kinect-Kamera auch einfach ausschalten können, wenn sie befürchten, dass Informationen über sie gesammelt werden. “ In den Einstellungen haben sie die Möglichkeit, den Sensor komplett ausschalten. In diesem Modus kann er keine Informationen sammeln“.

Bei der Vorstellung der Xbox One betonte Microsoft noch, dass die Konsole, der Controller und der Kinect-Sensor eine Einheit bilden und die Kamera zwingend erforderlich ist, um die Xbox One zu betreiben.

Erst kürzlich hatte Microsoft auch bekannt geben, welche Features der Xbox One exklusiv für Gold-Abonnenten zur Verfügung stehen werden. Darunter die Features SmartMatch, Game DVR und Skype. Welche weiteren Dienste zahlenden Kunden vorbehalten sind, hält Microsoft auf seiner Webseite fest. Gezahlt wird bei der Xbox nun auch nicht mehr mit der virtuellen Währung „Microsoft Points“, sondern wie auch bei Sony mit Dollars, Euros oder Pfund.

[Mit Material von Nic Healey, CNET.com]

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Autor: Christian Schartel
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