Ersteindruck: Microsoft Surface 3 mit 10,8-Zoll-Display im Hands-On

Das Microsoft Surface 3 kommt mit einem 10,8-Zoll-Display, einer lüfterlosen Intel-Atom-CPU, maximal 4 GByte RAM und 128 GByte SSD-Speicher, einem USB-3.0-Anschluss und Windows 8.1 als OS. Erhältlich ist es ab 599 Euro ab dem 7. Mai.

Das Microsoft Surface 3 läuft mit einem vollwertigen Windows 8.1 und ist eine günstigere Alternative zum Surface Pro 3. Der Quasi-Nachfolger des Windows-RT-Tablets Surface 2 ist ab 599 Euro erhältlich. Herauskommen wird das neue Microsoft-Tablet am 7. Mai. Vorbestellungen sind ab sofort über Microsofts Online-Store möglich. Folgendes kurzes Hands-On vermittelt einen ersten Eindruck des Gerätes.

(Foto: CNET)

Das Microsoft Surface 3 ist ab 599 Euro erhältlich (Foto: CNET)

Das Microsoft Surface 3 kommt mit einem 10,8 Zoll großen ClearType-Display mit einer Auflösung von 1920 mal 1280 Pixel und ist damit etwas kleiner als das Surface Pro 3 mit 12-Zoll-Bildschirm. Angetrieben wird das Tablet von Intels Quad-Core-CPU Atom x7-Z8700 und kommt damit ohne Lüfter aus. Im Gegensatz zum Core-i-Chip der Pro-Version bietet der Atom-Prozessor mit dem Codenamen „Cherry Trail“ nicht so viel Leistung, gilt aber als aktuell schnellster Prozessor der Atom-Serie. Er ist beispielsweise auch für das Abspielen von 4K-Videos ausgelegt.

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Das Display des neuen Microsoft-Tablets ist 10,8 zoll groß und löst 1920 mal 1280 Pixel auf (Foto: CNET)

Im ersten Hands-on lief das System auch rund und flüssig. Ruckler machten sich bei der Benutzung der Kacheloberfläche oder Anwendungen wie dem Internet Explorer 11 nicht bemerkbar. Microsoft hat diese Systembereiche sehr gut optimiert, sodass sie auch mit schwächeren Prozessoren gut laufen. Bei einigen Drittanbieter-Anwendungen könnte es allerdings auch anders aussehen.

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Das System lässt sich auch wieder mit Stift bedienen (Foto: CNET)

Das Microsoft Surface 3 macht einen überraschend hochwertigen Eindruck und kommt in Sachen Qualität und Verarbeitung nahe an das Pro-Modell heran. Für das Gehäuse verwendet Microsoft auch wieder eine Magnesiumlegierung sowie eine Keramikoberfläche. Das rund 9 Millimeter dicke Gerät wiegt 622 Gramm und ist damit leichter als beispielsweise das neue 12-Zoll-MacBook. Das Tablet bringt auch wieder einen Kickstand mit, um es aufzustellen. Er lässt sich in drei Stufen verstellen.

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Das Surface 3 wiegt 622 Gramm und bietet einen USB-3.0-.Port (Foto: CNET)

Eine willkommene Neuerung ist zudem ein microUSB-Anschluss, der den proprietären Magnetanschluss von Microsoft ersetzt, und das Laden etwas einfacher macht. Den neuen USB-C-Port findet man im Gegensatz zum neuen Chromebook Pixel beim Surface 3 allerdings noch nicht. Es bietet einen Standard-USB-3.0-Anschluss, einen Mini DisplayPort, einen microSD-Kartenleser, eine Headsetbuchse und den Anschluss für das Cover.

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Der Kickstand lässt sich in drei Stufen verstellen. Dieses Foto zeigt die flachste Einstellung (Foto: CNET)

Die Akkulaufzeit beträgt Microsoft zufolge bis zu zehn Stunden. Wie lange es tatsächlich hält, das wird sich erst in ausführlichen Tests herausstellen. Rückseitig ist noch eine 8-Megapixel-Kamera verbaut. Frontseitig kommt eine 3,5-Megapixel-Webcam für Videokonferenzen und Selfies hinzu.

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Die rückseitige Kamera löst mit 8-Megapixel auf (Foto: CNET)

Als Betriebssystem kommt wie erwähnt Windows 8.1 zum Einsatz, das im Gegensatz zu RT des Surface 2 garantiert ein Update auf Windows 10 erhält. Die Geräte kommen mit einem Jahresabonnement für Office 365 Personal inklusive der Office-Anwendungen Outlook, Word, Excel, PowerPoint und OneNote.

Das Microsoft Surface 3 ist in verschiedenen Konfigurationen erhältlich. Die Basisversion kostet 599 Euro und verfügt über 2 GByte RAM und 64 GByte SSD-Speicher. Für 719 Euro werden 4 GByte RAM und 128 GByte Storage verfügbar sein. Beide Varianten bieten ausschließlich WLAN. Es sind aber auch LTE-Versionen mit sonst identischen Konfigurationen geplant, der Preis steht aber noch nicht fest.

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Das TypePad ist… (Foto: CNET)

Jegliches weitere Zubehör kostet Aufpreis – der Surface Pen beispielsweise 49,99 Euro, die Dockingstation 229,99 Euro und die für die meisten Käufer wohl unverzichtbare Tastatur TypePad 149,99 Euro.

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…wie auch der S Pen nur gegen Aufpreis erhältlich (Foto: CNET)

Diese Woche hat Microsoft übrigens auch wieder den Preis des 12-Zoll-Tablets Surface Pro 3 reduziert. Davon ist die billigste Konfiguration,für die man weiter 799 Euro zahlt, allerdings nicht betroffen. Das Surface Pro 3 mit 128 GByte kostet nun jedoch 140 Euro weniger als bisher, also 859 Euro. Somit erhalten Käufer gegenüber dem Einsteigermodell für nur 60 Euro mehr einen Core i5 statt i3 und 64 GByte zusätzlichen Speicher. Das Surface Pro 3 mit i5 und 256 GByte ist gleichzeitig 100 Euro billiger geworden und kostet jetzt 1199 Euro. Mit Bundles lassen sich laut Microsoft bis zu 185 Euro sparen. Alle genannten Preise des Microsoft Store enthalten schon die Versandkosten.

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de & Dan Ackerman, CNET.com]

Autor: Christian Schartel
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