Google+ um neues Feature „Collections“ erweitert

Mit dem Feature „Collections“ können Nutzer Beiträge zu einem Thema sammeln. Die Google+-Sammlungen können ab sofort über den Webbrowser oder die Android-App des Sozialen Netzes erstellt werden. Für iOS soll die neue Funktion später freigegeben werden.

Google hat sein Soziales Netzwerk Google+ um die neue Funktion „Collections“ erweitern. Das zu Deutsch „Sammlungen“ genannte Feature erinnert etwas an Pinterest und erlaubt es Google+-Mitgliedern, neue und alte Beiträge einschließlich Fotos und Videos zu einem Thema zu sammeln.

(Screenshot: ZDNet.de).

Mit dem Feature Collections können Nutzer Beiträge zu einem Thema sammeln. Die Google+-Sammlungen können ab sofort über den Webbrowser oder die Android-App des Sozialen Netzes erstellt werden. Für iOS soll die neue Funktion später freigegeben werden (Screenshot: ZDNet.de).

Die kürzlich schon durch Beta-Tester bekannt gewordenen Sammlungen stehen zunächst nur in der Web- und der Android-Version von Google+ zur Verfügung. Unter Android ist dazu ein Update der App nötig. Ein Ableger für iOS “kommt später.”

Für jede Sammlung können Anwender einen Name, eine Farben und Titelbild festlegen. Google bietet dafür selbst eine Reihe Fotos zur Auswahl an, Nutzer können aber auch eigene Bilder verwenden. Die Posts erscheinen in den Sammlungen – wie auch auf Google+ selbst – in umgekehrter zeitlicher Reihenfolge. Insgesamt wirkt eine solche Sammlung optisch nicht anders als eine Google+-Profilseite. Es ist das Thema, das den Unterschied machen kann.

Posts anderer Google+-Mitglieder kann man einer eigenen Sammlung hinzufügen, indem man sie “erneut teilt”. Die Sammlung muss man zuvor angelegt haben. Dies gilt auch für eigene ältere Beiträge. Zudem lassen sich neue Beiträge aller Art exklusiv für Sammlungen erstellen. Die Zugriffsrechte entsprechen dann denen der Sammlung.

Die Collections lassen sich wie üblich für die Öffentlichkeit, für “Meine Kreise” oder auch nur für sich selbst freigeben. Auch eine Regelung von Hand ist möglich, bei der jeder Kreis oder Nutzer mit Zugriffsrecht einzeln ausgewählt wird. Derzeit lassen sich die Rechte einmal erstellter Sammlungen aber nicht mehr ändern, worauf Google beim Erstellen ausdrücklich hinweist.

(Screenshot: ZDNet.de).

Google+ empfiehlt interessante Sammlungen (Screenshot: ZDNet.de).

Wer im Google+-Menü auf Sammlungen klickt, bekommt – falls vorhanden – “Sammlungen aus meinen Kreisen” zu sehen. Erstellt er eigene Sammlungen, stehen diese später an erster Stelle. Alternativ bietet Google unter einem weiteren Reiter “empfohlene” Sammlungen an.

Das für seine Sammlungen bekannte Social Network Pinterest steht vor einer internationalen Expansion. Dazu will es einen signifikanten Teil der im März begonnenen Finanzierungsrunde aufwenden, die bis zu 578 Millionen Dollar bringen sollte. Es unterhält zudem eine enge Partnerschaft mit Apple, das direkte App-Downloads aus Pinterest heraus – ohne Zugriff auf den App Store – erlaubt.

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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