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24. Mai 2012

Panasonic Lumix DMC-LX3

Nett designte Kameras mit utopisch anmutenden Datenblättern gibt es zuhauf. Die Panasonic Lumix DMC-LX3 dagegen versucht erst gar kein superzoomender, exorbitant hochauflösender Alleskönner zu sein. Sie beschränkt sich auf einen 10-Megapixel-Sensor, einen vergleichsweise niedrigen optischen Zoom und ein schlichtes, aber ansprechendes Äußeres.
  • Nett designte Kameras mit utopisch anmutenden Datenblättern gibt es zuhauf. Die Panasonic Lumix DMC-LX3 dagegen versucht erst gar kein superzoomender, exorbitant hochauflösender Alleskönner zu sein. Sie beschränkt sich auf einen 10-Megapixel-Sensor, einen vergleichsweise niedrigen optischen Zoom und ein schlichtes, aber ansprechendes Äußeres.
Hersteller: Panasonic
Preis: 385 EUR
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Was uns gefällt

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F2,0-Linse

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viele manuelle Einstellungsmöglichkeiten

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großer Bildsensor mit toller Fotoqualität

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hohe Auflösung trotz verschiedener Seitenverhältnisse

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Was uns nicht gefällt

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kein automatisch schließendes Objektiv

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mitgelieferte Software arbeitet nur durchschnittlich

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nur 2,5-facher optischer Zoom

Wir meinen:

Mit fantastischer Ausstattung und toller Bildqualität positioniert sich die Panasonic Lumix LX3 weit oberhalb der gewöhnlichen Kompaktkameras. Allerdings kostet der lediglich 2,5-fache optische Zoom einiges an Flexibilität.
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25. Mai 2009 | 17:06 Uhr

Panasonic Lumix DMC-LX3: lichtstarker Weitwinkelprofi

von Stefan Möllenhoff, Leonard Goh

Nett designte Kameras mit utopisch anmutenden Datenblättern gibt es zuhauf. Die Panasonic Lumix DMC-LX3 dagegen versucht erst gar kein superzoomender, exorbitant hochauflösender Alleskönner zu sein. Sie beschränkt sich auf einen 10-Megapixel-Sensor, einen vergleichsweise niedrigen optischen Zoom und ein schlichtes, aber ansprechendes Äußeres.

Die Panasonic hebt sich in vielerlei Hinsicht von den "gewöhnlichen" Schnappschusskameras ab. Das Design erinnert an die klassischen Leica-Kameras. Ebenfalls antiquiert wirkt der lediglich 2,5-fach vergrößernde optische Zoom. Dafür ist der Bildsensor mit 1/6 Zoll ein ganzes Stück größer als das Pendant der Konkurrenten. Wir hatten die Gelegenheit herauszufinden, was es mit dem kompakten Quertreiber auf sich hat.

Design

Das Design der LX3 ist schlicht gehalten. Das Gehäuse ist relativ eckig und glatt. Lediglich auf der rechten Seite gibt es eine Ausbuchtung, die für einen besseren Sitz in der Hand sorgt. Eine länglicher Streifen aus Gummi verbessert das Handling hier zusätzlich. Die Linse der LX3 steht ein Stück hervor. Der Bildsensor ist größer als der der durchschnittlichen Kompakten und erfordert so ein größeres Auflagemaß. Auf dem Objektiv sitzen zwei Schalter, die zum Wechseln von Bildseitenverhältnissen und Fokusmodi dienen.

Schlicht und übersichtlich: So sieht die Rückseite der LX3 aus.

Die LX3 besitzt keine automatische Iris wie etwa ihre Geschwister DMC-TZ6 und DMC-TZ7, sondern eine abnehmbare Abdeckung. Das verleiht der Knipse zwar einen professionelleren Eindruck, nervt in der Praxis aber. Einfach Anschalten und Drauflosschießen ist nicht drin.

Normalerweise befindet sich das Modusrädchen bei Panasonic rechts oben auf der Rückseite. Bei der LX3 sitzt es dagegen auf der Oberseite. Das Drehelement lässt sich sauber bewegen und rastet präzise ein. DSLR-Besitzer werden sich bei den Beschriftungen sofort heimisch fühlen.

Sehr schön: Die kompakte Kamera im Retro-Design verfügt über einen Zubehörschuh. Neben der Schnittstelle liegt ein kleiner Schalter, der den integrierten Blitz ausklappen lässt.

Ein 3 Zoll großer LCD-Bildschirm dominiert die Rückseite der LX3. Rechts daneben befindet sich eine Menütaste, die auch als Vier-Wege-Joystick dient. Fotografen navigieren entweder mit ihr oder dem Navigationspad darunter durch die Optionsdialoge.

Auch wenn sie nicht besonders abgefahren aussieht, strahlt diese Panasonic eine professionelle Aura aus. Es klingt vielleicht übertrieben, aber wir fühlen uns beim Knipsen tatsächlich wie Henri Cartier-Bresson mit seiner Leica.

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