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24. Mai 2012

Fujifilm FinePix F70EXR

Letzten Monat hat Fujifilm seinen ersten kompakten Superzoomer vorgestellt: die FinePix F70EXR. Die Kamera nutzt den gleichen Bildsensor wie ihre Schwester, die F200EXR, in der der EXR-Chip bereits für ausgezeichnete Ergebnisse sorgte. Dementsprechend hoch waren auch unsere Erwartungen an die F70EXR. Wir haben die handliche Knipse ausführlich getestet.
  • Letzten Monat hat Fujifilm seinen ersten kompakten Superzoomer vorgestellt: die FinePix F70EXR. Die Kamera nutzt den gleichen Bildsensor wie ihre Schwester, die F200EXR, in der der EXR-Chip bereits für ausgezeichnete Ergebnisse sorgte. Dementsprechend hoch waren auch unsere Erwartungen an die F70EXR. Wir haben die handliche Knipse ausführlich getestet.
  • Mit ISO 100 und 200 schießt die Fujifilm FinePix F70EXR ausgezeichnete Fotos, die praktisch keine Störungen aufweisen. Bei ISO 400 und 800 weisen die Aufnahmen zunehmend mehr Rauschen auf, das jedoch erfreulicherweise nicht farbig ist. Allerdings wirken die Fotos durch die Rauschunterdrückung deutlich weicher.
  • Mit dem <i>Pro-Low-Light</i>-Modus weisen die Fotos praktisch kein Bildrauschen auf. Mit der Einstellung <i>High ISO/Low Noise EXR</i> gelingen die Aufnahmen zwar schärfer, haben aber mit Störungen und Artefakten zu kämpfen.
  • Die Option <i>Pro Focus</i> sorgt - wie auf dem linken Ausschnitt zu erkennen - für eine geringere Tiefenschärfe. Insbesondere bei Portraits sorgt das für interessantere Aufnahmen.
  • Die Aufnahmen der Fujifilm FinePix F70EXR weisen erfreulich wenige Farbsäume auf. Der Effekt tritt nur an Übergängen mit extremen Kontrasten auf.
Hersteller: Fujifilm
Preis: 279 EUR
+

Was uns gefällt

+

ausgezeichnete Bildqualität

+

nützliche Features für Aufnahmen im Dunkeln

+

kompaktes Gehäuse

+

präzise Farbwiedergabe

+

Was uns nicht gefällt

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langweiliges Design

+

keine HD-Videofunktion

Wir meinen:

Wer über das unspektakuläre Äußere und den fehlenden HD-Videomodus hinwegsehen kann, erhält mit der Fujifilm FinePix F70EXR eine handliche Kamera, die ausgezeichnete Fotos schießt.
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25. August 2009 | 15:08 Uhr

Fujifilm FinePix F70EXR: Spezialist für Nachtaufnahmen

von Stefan Möllenhoff, Leonard Goh

Letzten Monat hat Fujifilm seinen ersten kompakten Superzoomer vorgestellt: die FinePix F70EXR. Die Kamera nutzt den gleichen Bildsensor wie ihre Schwester, die F200EXR, in der der EXR-Chip bereits für ausgezeichnete Ergebnisse sorgte. Dementsprechend hoch waren auch unsere Erwartungen an die F70EXR. Wir haben die handliche Knipse ausführlich getestet.

Während sich zunehmend mehr Kameras mit abgedrehten Alleinstellungsmerkmalen à la zweites Display (Samsung ST550), zweite Linse für 3D-Fotos (FinePix W1) oder integriertem Beamer (Nikon S1000pj) schmücken, stellt Fujifilm bei der FinePix F70EXR nur eines in den Vordergrund: nämlich die Qualität der resultierenden Fotos. Abgedrehte Spielereien - solange sie die tatsächlichen Ergebnisse nicht verbessern - bietet die Kompaktkamera nicht. Nicht einmal eine HD-Videofunktion ist an Bord.

Design

Unspektakulär und funktional - das trifft das Äußere wohl am Besten. Die Kamera sieht ähnlich langweilig aus wie ihre Vorgängerin F200EXR, die trotz ihres schwächeren Zooms einen Hauch dicker ist. Laut Fujifilm ist die F70EXR mit 22,7 Millimetern die dünnste Digicam, die über einen 10-fachen optischen Zoom verfügt.


Bei den Bedienelementen auf der Rückseite gibt es keine Überraschungen. Wer schon einmal eine Fujifilm-Kompaktkamera in der Hand hatte, wird sich sofort zurechtfinden.

Unser größter Kritikpunkt am Design ist die Platzierung des integrierten Blitzes. Er sitzt so nah am Handgriff, dass wir ihn im Test versehentlich häufiger mit den Fingern abdecken. Das Problem bestand bereits bei der F200EXR. Fairerweise muss man dazusagen, dass die riesige Linse den Großteil der Vorderseite in Anspruch nimmt und nicht viel Platz lässt. Ein Pop-Up-Blitz wäre hier wohl die einzig wahre Lösung.

Wer schon einmal eine FinePix-Kompaktkamera in den Händen hatte, wird sich mit der F200EXR auf Anhieb zurechtfinden. Das Modusrädchen sitzt direkt unter dem Daumen und lässt sich bequem bedienen. Darunter befindet sich ein Vier-Wege-Pad mit OK-Taste in der Mitte sowie vier weitere Knöpfe.

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So urteilen die CNET-Leser (5)

 
von Max
am 26. August 2009, 09:39 Uhr
Kein Exmor-Sensor sondern Super CCD EXR

Anders als im Artikel angegeben besitzen die F200EXR und die F70EXR keinen Exmor-Sensor (Sony) sondern einen Super CCD EXR, der sich sowohl von herkömmlichen CCDs als auch vom neuen Exmor-Sensor grundlegend unterscheidet.

 
von Stefan Möllenhoff
am 26. August 2009, 10:56 Uhr
Re: Kein Exmor-Sensor sondern Super CCD EXR

Hallo Max,

das stimmt natürlich. Vielen Dank für den Hinweis, ich habe den Artikel dementsprechend korrigiert.

Beste Grüße,

Stefan Möllenhoff, CNET.de

 
von Steffen
am 1. September 2009, 11:05 Uhr
Kein HD-Video

Schade das sie kein HD-Video hat. Sollte eigentlich schon klassenüblich sein.

Tja, dann bleib ich wohl erstmal bei meiner Fuji F10... Oder ich hol mir doch ne Panasonic TZ7....

 
von Bopp Hansruedi
am 10. September 2009, 23:23 Uhr
Kein HD-Video

Also was wollt ihr? Das Brötchen die Bäckers Tochter und den Fünfer????

Jeder der was von Fotografieren versteht weiss wie diese Kamera einzusetzen ist!

Eine ideale Zweitkamera zu einer Spiegelreflex, (natürlich nur für Leute die etwas von Fotografieren verstehen und wissen was eine Blende und eine Verschlusszeit ist!)

Alle anderen Knipser die sowieso, egal bei welcher Kamera alles auf Automat fotografieren (davon kenne kenne ich sehr viele) sollten einmal Fototkurse besuchen bevor sie solchen Scheiss über all den technischen Grümpel schreiben.

 
von Markus
am 16. September 2009, 16:08 Uhr
Video-Zoom

Ich vermisse im Test die Information bzgl. der Zoom-Eigenschaften im Video-Modus (optisch oder digital) und eine Beurteilung der Makro-Funktion bzw. -Qualität.

Könnt Ihr dazu noch etwas sagen?

 

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