Nintendo DSi XL: erster Blick auf die Konsole
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Nintendo scheint sich endgültig für eine Position im Markt entschieden zu haben. Der Hersteller zielt nicht mehr auf die pubertierende Jugend ab, sondern will die ganz kleinen und die ganz großen Gamer zu seinen Käufern machen. Mit der Wii klappt das bestens. Nun bringt der Hersteller ein neues Modell seiner portablen Konsole auf den Markt. Die DSi XL kommt mit größeren Displays, mehr Tastenabstand und Riesen-Stylus. Damit sollte auch die Oma aus dem ersten Stock wunderbar mit dem tragbaren Alleinunterhalter zurechtkommen. Wir haben uns das neue Unterhaltungsgerät genauer angesehen.
Seit dem Jahr 2006 ist Nintendo eifrig dabei, neue Varianten seiner Spielkonsole DS auf den Markt zu werfen. Angefangen hat alles mit dem Original aus dem Jahr 2004. Zwei Jahre später präsentierte der Hersteller die DS Lite - eine echte Verbesserung. Schließlich packte Nintendo die Komponenten der Konsole in ein deutlich kleineres, weniger sperriges Gehäuse. Außerdem kamen hellere Bildschirme zum Einsatz. Auch letztes Jahr gab es wieder ein neues Modell namens DSi. Der größte Unterschied zum Vorgänger: Das Gerät hat zwei digitale Kameras an Bord, die den Spieleentwicklern mehr Möglichkeiten zum kreativen Austoben bieten. Wer nun glaubt, dass die Zeit der Konsole nun wirklich abgelaufen sei, der irrt. Denn bereits im Frühjahr 2010 will Nintendo schon wieder ein neues Modell auf den Markt werfen. Die DSi XL (das Preview bezieht sich auf das japanische Modell DSi LL) kommt mit einem im Vergleich zu den 3,25 Zoll großen Screens der Vorgängerin gigantisch anmutenden 4,2-Zoll-Displays und einem größeren Stift. Will Nintendo die Konsole etwa an die mittlerweile gealterten Spieler anpassen und Käufern mit aufgekommener Seeschwäche weiterhelfen?
Neue Displays braucht das Land
Wie bereits erwähnt, besteht der größte Unterschied der DSi XL im Vergleich zum Vorgängermodell in den größeren Bildschirmen. Mit 4,2 Zoll sind sie zwar in der Bilddiagonale immer noch um 0,1 Zoll kleiner als der Screen der PSP, durch das 4:3-Bildformat ist ihre Fläche aber sogar größer.

Nintendo verbaut zwar größere Displays, die Auflösung ist aber gleich geblieben.
Dennoch können sich die Anzeigen der neusten Nintendo-Schöpfung nicht mit der der PSP messen. Denn die Auflösung hat sich nicht verändert und liegt immer noch bei mageren 256 mal 192 Pixeln. In diesem Punkt hätten wir uns wirklich eine Verbesserung gewünscht. Als wir die XL aber einschalten, relativiert sich diese Schwäche: Trotz der geringen Pixelanzahl wirkt das Bild ordentlich. Für die üblichen DSi-Spiele reicht es zumindest.
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