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24. Mai 2012

Popcorn Hour C-200

Wer seine Fotos, Musik und Filme vom Rechner im Arbeitszimmer auf den Fernseher im Wohnzimmer übertragen möchte, benötigt einen Media-Streamer. Mit dem C-200 verkauft Popcorn Hour ein Gerät, das nicht nur PC-Streaming beherrscht: Auf Wunsch ersetzt der rund 320 Euro teure Kasten auch gleich einen Blu-ray-Player.
  • Wer seine Fotos, Musik und Filme vom Rechner im Arbeitszimmer auf den Fernseher im Wohnzimmer übertragen möchte, benötigt einen Media-Streamer. Mit dem C-200 verkauft Popcorn Hour ein Gerät, das nicht nur PC-Streaming beherrscht: Auf Wunsch ersetzt der rund 320 Euro teure Kasten auch gleich einen Blu-ray-Player.
  • Mit dem C-200 hat Popcorn Hour Ende letzten Jahres den Nachfolger seines hervorragenden Media-Streamers A-110 vorgestellt. Mittlerweile ist der C-200 auch in Deutschland erhältlich. Allerdings kostet er hierzulande mit rund 320 Euro rund 100 Euro mehr als in Amerika. Jenseits des großen Teichs ist das Gerät für 300 Dollar zu haben.<br /><br />(<i>Alle Fotos: CBS Interactive</i>)
  • Das Gehäuse des C-200 ist deutlich größer als das des Vorgängers. Es hat in etwa die Ausmaße eines Blu-ray-Players, ist aber etwas dicker.
  • Vorne am Gerät fällt als erstes das vergleichsweise große Monochrom-Display ins Auge. Links daneben sitzen Power-Taste mit leuchtendem LED-Ring und zwei USB-Ports. In der Mitte der Vorderseite bringt der Hersteller ein Vierwege-Navigationspad mit Bestätigungstaste im Zentrum an. Es dient der Navigation durch die Menüs des Streamers. Unter dem runden Bedienelement befinden sich ein Knopf zum Dimmen der Anzeige und einer zum Wählen des Videoausgangs. Die rechte Seite der Front nimmt ein Einschub für Festplatten und - das ist neu - Blu-ray-Laufwerke.
  • Die Rückseite beherbergt links eine Antenne für die optionale WLAN-Karte des C-200. Rechts daneben sitzt ein Lüfter, der dafür sorgt, dass der im Vergleich zum A-110 schnellere Prozessor ausreichend gekühlt wird.
Hersteller: Popcorn Hour
Preis: 320 EUR
+

Was uns gefällt

+

exzellente Bild- und Tonqualität

+

tolles Design

+

großartige Ausstattung

+

guter Community-Support

+

Was uns nicht gefällt

+

einige Bugs

+

teuer

+

Blu-ray-Optionen verwirren

Wir meinen:

Der Media-Streamer Popcorn Hour C-200 ist alles in allem genauso gut wie sein Vorgänger A-110. Das neue Modell bietet mehr Funktionen, hat aber einige Kinderkrankheiten. Wir sind überzeugt, dass Firmware-Updates den C-200 schon in einigen Monaten zu einem absoluten Meisterstück machen werden. Momentan hat das Gerät zwar noch mit einigen Problemen zu kämpfen, dennoch ist es bereits jetzt der beste Media-Streamer auf dem Markt.
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27. Januar 2010 | 17:30 Uhr

Popcorn Hour C-200: der beste Media-Streamer

von Ian Morris

Wer seine Fotos, Musik und Filme vom Rechner im Arbeitszimmer auf den Fernseher im Wohnzimmer übertragen möchte, benötigt einen Media-Streamer. Mit dem C-200 verkauft Popcorn Hour ein Gerät, das nicht nur PC-Streaming beherrscht: Auf Wunsch ersetzt der rund 320 Euro teure Kasten auch gleich einen Blu-ray-Player.

Es gibt nicht viele Produkte, die gute genug sind, um Teil unseres Langzeit-Referenzsystems zu werden. Auf gut Deutsch: Nur Technik, die wir wirklich lieben, schafft es dorthin. Unser Referenz-TV ist beispielsweise immer noch ein Pioneer Kuro PDP-LX5090, eines der besten Geräte, das wir je getestet haben. Auch der Media-Streamer A-110 von Popcorn Hour hat es in diesen CNET-Olymp geschafft.

Was die Popcorn-Hour-Box so nützlich macht? Sie löst ein Problem, das bisher kein anderer Hersteller vernünftig in den Griff bekommen hat: ein einfaches Streamen von Multimediadateien vom PC oder Mac zum Fernseher. Zwar beherrschen das Produkte wie Apple TV auch, allerdings sind sie alle stark beschränkt - sowohl in Sachen Hard- als auch in puncto Software und Codecs. Ganz im Gegensatz zum A-110, der ein kinderleichtes Übertragen von Multimediadateien ohne Einschränkungen ermöglicht. Ende 2009 hat Popcorn Hour ein neues Modell namens C-200 vorgestellt. Es bietet noch mehr Funktionen und ein beeindruckendes, neues Design. Preisvergleichsdienste im Internet listen das Gerät ab rund 320 Euro, womit es hierzulande deutlich teurer ist als in den USA. Dort ist die Box bereits ab 300 Dollar erhältlich, was umgerechnet gerade einmal knapp 215 Euro entspricht.

Schlichtes Design

Das erste, was am C-200 auffällt, ist sein im Vergleich zum A-110 deutlich gewachsenes Gehäuse. Der Media-Streamer hat nun die Größe eine Blu-ray-Players und ist sogar etwas höher als der durchschnittliche HD-Spieler. An der Front sitzen links ein großes, monochromes Display und rechts ein Slot, der entweder ein PC-Blu-ray-Laufwerk oder eine SATA-Festplatte aufnimmt.


Die Front des C-200 ist sehr übersichtlich und schlicht gestaltet.

Sonst ist die Front des Geräts ziemlich glatt. Der Hersteller bringt lediglich noch grundlegende Bedienelemente an. Links vom Display sitzt eine runde Power-Taste mit einer Umrandung, die von einer dreifarbigen LED-beleuchtet wird. Darunter finden sich zwei USB-Ports. Rechts der Anzeige bringt der Hersteller ein Vierwege-Navigationsring mit Bestätigungstaste in der Mitte an. Darunter befindet sich ein Knopf zum Dimmen des Displays und einer zum Wählen des Videoausgangs.

Neues Menüsystem

Alles in allem gefallen uns die Menüs des C-200. Das Gerät besitzt einen schnelleren Videoprozessor als sein Vorgänger. Er sorgt für ein hübscheres grafisches Layout. Allerdings leider nur in der obersten Ebene. Die Wiedergabe-Menüs sehen im Großen und Ganzen noch so aus wie beim A-110. Allerdings könnte das auch daran liegen, dass unser Testgerät noch mit einer recht frühen Firmware-Version ausgestattet ist. Es ist gut möglich, dass der Hersteller mit einem Update auch in den Untermenüs für den schicken neuen Look - und so für ein einheitliches Design - sorgt.

Trotz der wechselnden Menülayouts können wir uns nicht beklagen. Alles funktioniert, wie es soll. Zudem klappt die Navigation nun deutlich flüssiger und schneller als beim Vorgängermodell A-110. Interessanterweise unterstützt der C-200 Flash, was sonst keiner seiner Konkurrenten von sich behaupten kann. Dadurch eröffnet sich eine ganze Reihe neuer Möglichkeiten für das grafische Benutzerinterface. Allerdings ist das Potential bis dato ungenutzt.

Tolle Bild- und Tonqualität

Schon die Bild- und Tonqualität des A-110 hat uns beeindruckt. Da uns dieser Punkt beim Testen natürlich besonders wichtig ist, haben wir auch den C-200 mit einer großen Anzahl von Inhalten in unterschiedlichen Formaten, Bitraten und Auflösungen geprüft.

Unser Lieblings-Material entspringt der Blu-ray-Disc von The Dark Knight. Vier große Szenen des Films wurden im IMAX-Format gedreht. Dadurch ist das Bild des neuesten Batman-Films zeitweise unglaublich klar und scharf. Besonders die dunklen Bereiche eignen sich so gut, um die HD-Qualität des C-200 unter die Lupe zu nehmen. Der Blu-ray-Rip des Films ist seit langem unser nicht Disc-basiertes 1080p-Testmaterial, und es freut uns, dass der C-200 perfekt damit zurechtkommt. Die Bankraub-Szene sieht wirklich toll aus. Sie wirkt fast schon so, als würde sie vom originalen, traditionellen 35-Millimeter-Film stammen.

Auch die Tonqualität ist exzellent. Der C-200 dekodiert Dolby-Digital- und DTS-Surround-Sound absolut problemlos. Wer sich damit nicht zufriedengibt und verlustlosen DTS-HD-MA- oder Dolby-TrueHD-Klang wünscht, muss einen separaten AV-Receiver mit passendem Dekoder anschließen. Der Media-Streamer leitet den Sound dann unberührt via HDMI weiter.

Natürlich ist die Qualität auch hier - wie bei allen Mediaplayern - stark vom Ausgangsmaterial abhängig. Der C-200 ist nicht in der Lage, Inhalte mit schlechter Qualität wie HD aussehen zu lassen. Daher sollten man immer darauf achten, den C-200 mit möglichst hochwertigen Dateien zu füttern.

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