2. September 2010

Samsung Galaxy I7500

Auch Samsung weiß, wie man ein Android-Smartphone baut. Mit OLED-Display, einem empfindlichen Touchscreen und viel Speicher versuchen die Koreaner, dem Konkurrenten HTC aus Taiwan Paroli zu bieten. Ob der Android-Erstling von Samsung überzeugt, verrät der Test.
  • Auch Samsung weiß, wie man ein Android-Smartphone baut. Mit OLED-Display, einem empfindlichen Touchscreen und viel Speicher versuchen die Koreaner, dem Konkurrenten HTC aus Taiwan Paroli zu bieten. Ob der Android-Erstling von Samsung überzeugt, verrät der Test.
  • Das Samsung I7500 (Galaxy) ist das erste Smartphone der Koreaner mit dem Google-Betriebssystem Android. Es soll im nächsten Monat exklusiv bei O2 zu haben sein.
  • Optisch erinnert das I7500 an das HTC Magic, das bei Vodafone bereits zu haben ist. Allerdings gibt es unterhalb des 3,5 Zoll großen Displays keinen Trackball, sondern Navigationstasten nach Art des Hauses - Vier-Wege mit OK-Knopf in der Mitte.
  • Auf der Seite des Samsung-Android-Handys gibt es zwei Tasten. Eine löst die integrierte 5-Megapixel-Kamera aus, die andere sperrt die Tasten des Smartphones. Das I7500 ist übrigens trotz nahezu identischer Ausstattung zwei Millimeter flacher als das HTC Magic.
  • Im Gegensatz zum Magic gibt es beim Samsung-Handy allerdings eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse an der Oberseite sowie eine Foto-LED neben der Linse der Digicam.
Hersteller: Samsung
Preis: 450
+

Was uns gefällt

+

Vollausstattung mit HSPA, GPS, WLAN

+

5-Megapixel-Kamera mit Foto-LED

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flacher als Magic und G1

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8 GByte Speicher und MicroSD-Slot

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Android-Betriebssystem mit Market Place für Software-Downloads

+

gutes OLED-Display

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Was uns nicht gefällt

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keine Office-Software vorinstalliert

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Speicherkarte unter dem Akkudeckel

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kurze Akkulaufzeit

Wir meinen:

Dank Android-Betriebssystem ist das Handy leicht zu bedienen. Grundfunktionen wie Musik-Player, Wecker oder Youtube hat Samsung bereits vorinstalliert. Wer weitere Programme vermisst, kann sie problemlos aus dem Android Market herunterladen. Der Touchscreen reagiert zügig beim Scrollen und kommt damit nah an den Komfort von iPhone und HTC Hero heran. Nicht besonders gelungen sind das Design und die Beschriftung der Tasten.
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7. August 2009 | 10:22 Uhr

Android-Konkurrenz von Samsung: Galaxy I7500 im Test

von Yvonne Göpfert

Auch Samsung weiß, wie man ein Android-Smartphone baut. Mit OLED-Display, einem empfindlichen Touchscreen und viel Speicher versuchen die Koreaner, dem Konkurrenten HTC aus Taiwan Paroli zu bieten. Ob der Android-Erstling von Samsung überzeugt, verrät der Test.

Wer hätte auf seinem Handy nicht gerne einen Produkt-Detektiv, der Preise vergleicht? Oder einen Anruf-Blocker, der zur Partytime aktiv wird und peinliche Telefonate verhindert? Oder einen Autofinder, der auf jedem noch so großen Parkplatz den Überblick behält und weiß, wo das Auto steht? Programme, die die genannten Probleme lösen, gibt es tatsächlich. Sie laufen auf Mobiltelefonen mit Android-Betriebssystem.

Wer sie nutzen möchte, braucht also ein Android-Smartphone. Bislang hat nur HTC Android-Geräte in den Handel gebracht – immerhin schon drei. Nun zieht Samsung nach. Auch das Galaxy bietet Zugang zum Android Market, der Software-Anwendungen für Lifestyle, Multimedia und Kommunikation sowie Spiele zum Download bereitstellt.

Design

Das Galaxy sieht klassisch aus mit seinem schwarzen Klavierlack und dem Fünf-Wege-Steuerkreuz unter dem Display. Dabei wäre ein etwas frischeres Design für ein so junges Betriebssystem passender gewesen. HTC hat das erkannt und seine Android-Modelle mit einem Trackball anstelle herkömmlicher Bedienelemente ausgestattet. Beim Scrollen ist die Kugel schneller, das Steuerkreuz lässt sich dafür komfortabler bedienen.

Die Baugröße ist mit 11,5 mal 5,6 mal 1,2 Zentimeter gut gewählt: Das Galaxy ist ein paar Millimeter kleiner als das iPhone und in etwa genauso groß wie das HTC Hero. Damit passt das Handy prima in jede Jackentasche.

Der Bildschirm bietet 3,2 Zoll bei 320 mal 480 Pixel Auflösung. Das entspricht exakt dem Bildschirm des Android-Smartphones HTC Hero. Doch während das Hero angenehm in der Hand liegt, fühlt sich die Oberfläche des Samsung-Gerätes eine Spur zu glatt an. Zudem bleiben auf der Gehäuseoberfläche und auf dem Display Fingerabdrücke deutlich sichtbar haften. Eine Teflon-Schicht, wie sie zum Beispiel auf dem HTC Hero oder dem iPhone 3G S zu finden ist, bietet das Galaxy nicht. Und so lassen sich die Fettspuren auch nicht so leicht wegwischen wie bei der Konkurrenz. Besonders störend wirkt sich das bei strahlendem Sonnenschein aus. Die Schmierer spiegeln und erschweren damit die Lesbarkeit auf dem kontrastreichen Display. Bei normalem Tageslicht und bei Kunstlicht dagegen überzeugt das energiesparende AMOLED-Display.

Es gibt fünf Knöpfe plus eine OK-Taste auf dem Gerät. Doch nur der Zurück-Button ist eindeutig gekennzeichnet. Wo es ins Hauptmenü geht und wo Befehle innerhalb einer Anwendung aufgerufen werden, erschließt sich dem Anwender nicht auf den ersten Blick. Und so erwischt der Nutzer anfangs immer erst mal die falsche Taste. Das hätte Samsung eleganter lösen können.

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