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24. Mai 2012

HTC Tattoo

Mit dem Tattoo von HTC kommt nach dem T-Mobile Pulse nun das zweite günstige Android-Smartphone auf den Markt. An der Ausstattung hat der Hersteller erfreulicherweise kaum gespart. Noch dazu gibt es ein paar nette Gimmicks wie austauschbare und bedruckbare Gehäuseschalen. Wir haben getestet, wie sich das Tattoo in der Praxis schlägt.
  • Mit dem Tattoo von HTC kommt nach dem T-Mobile Pulse nun das zweite günstige Android-Smartphone auf den Markt. An der Ausstattung hat der Hersteller erfreulicherweise kaum gespart. Noch dazu gibt es ein paar nette Gimmicks wie austauschbare und bedruckbare Gehäuseschalen. Wir haben getestet, wie sich das Tattoo in der Praxis schlägt.
  • HTC hat heute auf der IFA 2009 in Berlin das Einsteiger-Android-Smartphone Tattoo vorgestellt. Der kleine Bruder von Hero und Magic bringt ein 2,8 Zoll großes QVGA-Display mit.<br><br>(<i>Alle Fotos: HTC</i>)
  • Musik-Fans freuen sich über die Standard-3,5-Millimeter-Klinkenbuchse auf der Oberseite des Smartphones.
  • Das Handy misst 10,6 mal 5,5 Zentimeter und ist 14 Millimeter dick. Es bietet alle Funktionen, die man sich nur wünschen kann: GPS, HSDPA, WLAN und Bluetooth.
  • Bei der Oberfläche setzt der Hersteller auf HTC Sense. Das Interface kommt bereits beim großen Bruder des Tattoo, dem Hero, zum Einsatz.
Hersteller: HTC
Preis: 339 Euro
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Was uns gefällt

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Android-Betriebssystem mit Zugang zum Market

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hervorragende Verknüpfung zu sozialen Netzen

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geniale, anpassbare Oberfläche

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hervorrragende Ausstattung samt UMTS, WLAN & GPS

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austausch- und designbare Gehäuseschalen

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Was uns nicht gefällt

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kleines Display mit niedriger Auflösung

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resistiver Touchscreen reagiert nur auf Druck

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anstrengende virtuelle Tastatur

Wir meinen:

Das HTC Tattoo zeigt den günstigen Touchscreen-Smartphones, wo der Weg lang geht: Obwohl das Gerät nur die Hälfte von High-End-Modellen kostet, muss der Nutzer auf fast nichts verzichten. Lediglich die Displayauflösung sollte höher sein - dann klappt's auch besser mit dem Tippen. Und der Verzicht auf die moderne, kapazitive Touchscreen-Technik ist extrem schade.
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23. Oktober 2009 | 17:53 Uhr

Günstiges Android-Smartphone mit Vollausstattung: HTC Tattoo

von Daniel Schräder

Mit dem Tattoo von HTC kommt nach dem T-Mobile Pulse nun das zweite günstige Android-Smartphone auf den Markt. An der Ausstattung hat der Hersteller erfreulicherweise kaum gespart. Noch dazu gibt es ein paar nette Gimmicks wie austauschbare und bedruckbare Gehäuseschalen. Wir haben getestet, wie sich das Tattoo in der Praxis schlägt.

Das Tattoo ist unter den Android-Smartphones von HTC das jüngste Kind - und gleichzeitig das größte Schnäppchen. Wenn es neben seinen teureren Brüdern wie dem Hero oder dem Magic liegt, wirkt es vielleicht etwas altertümlich. Schuld daran sind Einsparungen im Detail, etwa das kleinere Display mit geringerer Auflösung, das noch dazu von einem resistiven Touchscreen aus Kunststofffolie überzogen ist. Damit ist das Gerät schlicht nicht so cool wie seine Brüder mit Echtglasscheibe und gestochen scharfem Bild. Dennoch hat es die Power des Google-Handybetriebssystems, inklusive Zugang zum Marketplace, und eine hervorragende Ausstattung.

Design

Das Tattoo sieht nicht schlecht aus. Das dominierende Element auf der Oberseite ist das 2,8 Zoll große Touchscreen-Display. Darunter befinden sich insgesamt sechs Tasten, von denen zwei in einer Art Wippschalter zusammengefasst sind. Zwischen den Telefonhörern gibt es eine Vierwege-Navigationstaste mit OK-Knopf in der Mitte, die rund ausgeführt sind. Die Tasten sind aus Metall gefertigt und haben einen angenehmen Druckpunkt.

Nicht ganz so hochwertig scheint die Materialwahl des restlichen Gehäuses zu sein. Graues Plastik, irgendwo muss man ja sparen. Wirklich schlecht sieht das nicht aus, aber eben auch nicht sonderlich hochwertig. Das gilt vor allem auch für das Display - wie bei den Windows-Mobile-Smartphones von HTC wirkt die Oberfläche, als hätte man eine spiegelnde Kunststofffolie über die Anzeige geklebt. Immerhin zieht sich der Bereich nicht ganz so weit nach unten durch wie etwa beim Touch 2.

Insgesamt wirkt das Tattoo ein bisschen so, als hätte es Babyspeck angesetzt. Es ist nicht klobig, aber eben irgendwie ein kleines Stück zu dick. Mit dem Lineal gemessen kommt es zwar gerade mal auf 1,3 Zentimeter - wirklich nicht viel. Aber eben mehr als Touch 2 oder Hero. Die starken Rundungen an der hinteren Gehäuseschale tragen ihren Teil dazu bei, dass das Gerät noch ein Stück dicker wirkt, als es eigentlich ist.

Oben gibt es eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse zum Anschluss von Standardkopfhörern. Sehr gut - das scheint inzwischen Standard zu sein bei den HTC-Smartphones, obwohl sich auf der Unterseite immernoch der kombinierte USB-Headset-Anschluss des Herstellers befindet.

Die Rückseite trägt oben links eine in Metall eingefasste Kamera-Linse. Der dahinterliegende Bildsensor löst 3,2 Megapixel auf, Foto-LED oder gar einen Blitz gibt es ebensowenig wie einen Spiegel für Selbstporträts. Dafür ist die Rückseite schön bedruckt - mit dem Logo des Herstellers, mit einem ins Dunkelgrau verlaufenden Farbspiel und mit einem Android-Roboter in Hellgrau. Nicht auffällig, aber nett. Und hier kommen wir zur absoluten Besonderheit des Tattoos und zum Grund seines Namens: Die komplette Oberschale ist austauschbar. Das kennen wir zwar schon von den Nokias des letzten Jahrtausends, aber wirklich neu ist, dass man nicht nur die Auswahl aus verschiedenen Modellen und Designs hat, sondern sich auch selbst grafisch austoben kann. Fotos oder Grafiken hochladen, Text eintippen - und das Tattoo ist nicht nur einfach Rot oder Gelb, sondern eben komplett einzigartig. Die ganze Aktion ist sogar bezahlbar: Wer ein Standard-Design wählt, ist mit 12 Euro pro Schale dabei. Wer sich selbst spielt, Bilder hochlädt und so weiter, zahlt 15 Euro. Möglich ist das bei Tattoo You.

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So urteilen die CNET-Leser (1)

 
von Markus Noerenberg
am 4. Dezember 2009, 06:41 Uhr
Bewertung

wie funktioniert Ihr Bewertungssystem? 7,4 von 10 moeglichen Punkten und dann ein "sehr gut"?

Ich kann mich noch an Schulzeiten erinnern, da hat man für 75% bereits ein "befriedigend" erhalten.

 

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