2. September 2010

Acer Liquid

Ein Android-Handy mit hochauflösendem Touchscreen, GPS, WLAN, UMTS, HSDPA, Bluetooth und so weiter zum Preis eines Einsteiger-Smartphones? Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein - doch Acer hat mit dem Liquid genau das angekündigt und zeigt bereits Vorserienmodelle. Wir haben uns einen Prototypen näher angesehen.
  • Ein Android-Handy mit hochauflösendem Touchscreen, GPS, WLAN, UMTS, HSDPA, Bluetooth und so weiter zum Preis eines Einsteiger-Smartphones? Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein - doch Acer hat mit dem Liquid genau das angekündigt und zeigt bereits Vorserienmodelle. Wir haben uns einen Prototypen näher angesehen.
  • Neben der Flut an Windows-Mobile-Handys, mit der Acer derzeit den Markt überschwemmt, kommt auch ein einsamer Android-Bolide dahergetrieben. Das Liquid verfügt über einen Snapdragon-Prozessor, der zugunsten der Akkulaufzeit auf 768 MHz heruntergetaktet ist. Das Interface des Android-1.6-Smartphones reagiert trotzdem mit Vollgas.<br /><br />Erfreulich: Auf der Oberseite befindet sich eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse für den Anschluss von Standard-Kopfhörern. Daneben sitzen drei kleine Anzeigen, die den Anwender über verpasste Anrufe, neue E-Mails und niedrigen Akkustand informieren.<br /><br />(<i>Alle Fotos: CBS Interactive</i>)
  • Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und ist in den neutralen Farben Weiß, Schwarz und Grau gehalten. Dennoch fühlt sich das Liquid recht hochwertig und nicht wie ein Spielzeug an.<br /><br />Auf der Rückseite bringt Acer die Linse der 5-Megapixel-Kamera an. Eine Foto-LED oder gar einen Xenon-Blitz sucht man beim Liquid vergeblich.
  • Diese Klappe auf der Unterseite beherbergt einen USB-Port. Unterhalb des Displays sitzen vier berührungsempfindliche Knöpfe, die in die Suche, das Hauptmenü, die Einstellungen oder zurück zur letzten Seite führen.
  • Das 3,5 Zoll große Display mit WVGA-Auflösung ist bei Smartphones inzwischen Standard. Der hier abgebildete Dialog ermöglicht das Konfigurieren der Verbindungen, die das Liquid eingeht.
Hersteller: Acer
+

Was uns gefällt

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günstig

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gute Ausstattung

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Synchronisierungssoftware und attraktive Widgets vorinstalliert

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Was uns nicht gefällt

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Kunststoffgehäuse

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weder Blitz noch Foto-LED

Wir meinen:

Das Acer Liquid hört sich nach einem guten Deal an. Preislich liegt es mit den günstigsten Android-Smartphones auf einer Ebene, die Ausstattung entspricht aber eher den Top-Modellen der Konkurrenten. Wir warten gespannt auf ein Testgerät.
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2. Dezember 2009 | 17:29 Uhr

Acer Liquid: Vollgas-Smartphone mit Android zum kleinen Preis

von Daniel Schräder, Damian Koh

Ein Android-Handy mit hochauflösendem Touchscreen, GPS, WLAN, UMTS, HSDPA, Bluetooth und so weiter zum Preis eines Einsteiger-Smartphones? Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein - doch Acer hat mit dem Liquid genau das angekündigt und zeigt bereits Vorserienmodelle. Wir haben uns einen Prototypen näher angesehen.

Acer baut Smartphones - das ist, zumindest hierzulande, noch keine sonderlich bekannte Aussage. In den letzten Wochen gab es zwar immer mal wieder ein Windows-Phone des asiatischen Computerherstellers, doch vom Liquid, auf dem Android läuft, hören wir schon länger nicht mehr viel. Nun hatten wir die Möglichkeit, uns einen Prototypen näher anzusehen.

Hardware

Zusammen mit einer 2 GByte großen microSD-Speicherkarte soll das Liquid 349 Euro kosten - unverbindliche Preisempfehlung, versteht sich. Das ist eine Kampfansage, denn damit liegt das Gerät preislich nur unwesentlich höher als bisherige Einsteiger-Androiden - etwa das Tattoo von HTC, das laut Preisliste mit 339 Euro zu Buche schlägt. Der Unterschied ist nur: Während das Tattoo mit seinem niedrig auflösenden Display und der resistiven Touchscreen-Technik bereits auf den ersten Blick als Billigheimer auszumachen ist, haut Acer hier richtig auf den Putz.

Das Gehäuse besteht zwar "nur" aus Kunststoff, aber es fühlt sich erstaunlich wertig an und wirkt nicht wie ein billiges Spielzeug. Die dezente Farbwahl trägt ihren Teil dazu bei. Das Chassis ist in glänzendem weiß gehalten, während die obere und untere Kante schwarz spiegelt und graue Tasten an den Seiten für optische Akzente sorgen. Lediglich bei der Materialwahl hätte der Hersteller ruhig noch etwas tiefer in die Tasche greifen können, denn Metall und Glas machen optisch und haptisch einfach mehr her als Plastik.

Dominierendes Element auf der Vorderseite ist das 3,5-Zoll-Display mit einer Auflösung von 480 mal 800 Pixeln. Das ist mehr, als die Anzeige des iPhones darstellt. Ansonsten finden sich alle Ausstattungsmerkmale in und am Liquid, die sich für ein anständiges Smartphone gehören - UMTS mit HSDPA, WLAN, Bluetooth und GPS sind selbstverständlich.

Erfreulicherweise hat der Hersteller an Feinheiten, die ein gutes Handy ausmachen, nicht gespart. So gibt es eine 3,5-mm-Klinkenbuchse zum Anschluss von Standard-Kopfhörern auf der Oberseite, daneben finden sich drei versteckte LED-Statusanzeigen. Die informieren beim ersten Blick und ohne das Handy aus der Westentasche nehmen zu müssen, ob der stolze Besitzer einen Anruf oder eine Textnachricht verpasst hat oder ob der Stromvorrat zur Neige geht.

Neben der Klinkenbuchse gibt es einen weiteren Anschluss: einen Mini-USB-Port an der Unterseite. Er wird von einer Abdeckung aus Gummi geschützt.

Die üblichen Android-Tasten für Menü, Zurück und so weiter unterhalb des Displays arbeiten berührungssensitiv. Uns wären mechanische Tasten zwar lieber, aber das ist Geschmackssache. Auf der Rückseite findet sich die Linse der 5-Megapixel-Kamera - Blitz oder Foto-LED stehen ihr leider nicht zur Seite.

Im Inneren werkelt ein topaktueller Snapdragon-Prozessor, den Acer hier allerdings nicht mit einer Taktfrequenz von 1 GHz betreibt, sondern "nur" mit 768 MHz. Das ist dennoch mehr, als die meisten anderen (Android-) Smartphones zu bieten haben, und in der Praxis reagiert das Gerät angenehm flott und ruckfrei auf Nutzereingaben.

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