ANZEIGE
ANZEIGE
24. Mai 2012

Nokia X6

Nokia hat mit dem X6 sein erstes Handy mit kapaziv arbeitendem Touchscreen vorgestellt. Ansonsten erinnert es stark an das Xpress Music 5800 - ein echter Musikbegleiter mit Klinkenbuchse, Soundflatrate, 32 GByte internem Speicher und tollem Media Player. Wir haben getestet, ob das X6 auch in der Praxis überzeugt.
  • Nokia hat mit dem X6 sein erstes Handy mit kapaziv arbeitendem Touchscreen vorgestellt. Ansonsten erinnert es stark an das Xpress Music 5800 - ein echter Musikbegleiter mit Klinkenbuchse, Soundflatrate, 32 GByte internem Speicher und tollem Media Player. Wir haben getestet, ob das X6 auch in der Praxis überzeugt.
Hersteller: Nokia
Preis: 560 EUR
+

Was uns gefällt

+

kapazitiver Touchscreen

+

3,5-Millimeter-Klinkenbuchse

+

32 GByte interner Speicher

+

Zugang zu kostenloser Musik

+

gute Synchronisationssoftware für den PC

+

schießt ordentliche Fotos

+

Was uns nicht gefällt

+

reagiert teilweise träge

+

Oberfläche nicht immer nutzerfreundlich

+

Ovi-Store ist verbesserungswürdig

+

niedrige Sprachqualität

+

durchschnittliche Soundqualität

Wir meinen:

Das Nokia X6 kommt uns vor wie ein besseres 5800 Xpress Music - mit kapazitivem Touchscreen und attraktiverem Äußeren. Wie gehabt wirkt die Oberfläche des Symbian-Betriebssystems nicht mehr ganz zeitgemäß. Auch der Touchscreen könnte noch besser sein, doch unterm Strich ist das X6 ein tolles Gerät für Musikfans - schließlich bringt es viel Speicher und kostenlosen Zugang zu Sound mit.
Fanden Sie diesen Testbericht nützlich?
  16 von 21 Lesern fanden diesen Testbericht nützlich.
11. Dezember 2009 | 18:31 Uhr

Nokia X6: Musik-Smartphone mit kapazitivem Touchscreen

von Daniel Schräder, Flora Graham

Nokia hat mit dem X6 sein erstes Handy mit kapaziv arbeitendem Touchscreen vorgestellt. Ansonsten erinnert es stark an das Xpress Music 5800 - ein echter Musikbegleiter mit Klinkenbuchse, Soundflatrate, 32 GByte internem Speicher und tollem Media Player. Wir haben getestet, ob das X6 auch in der Praxis überzeugt.

Mit dem X6 hat Nokia endlich ein Musik-Handy im Programm, das - zumindest auf dem Papier - all die Anforderungen erfüllt, die wir schon an das 5800 Xpress Music gestellt haben. Seit der Markteinführung des 5800 im Februar ist viel Wasser die Isar herunter geflossen. Wir sind gespannt, ob die Finnen auch in der Praxis von den Schwächen ihres ersten Touchscreen-Handys gelernt und beim X6 die entsprechenden Konsequenzen gezogen haben.

Kapazitives Touchscreen-Display

So führend Nokia in der Vergangenheit auch war: Inzwischen gibt es einiges aufzuholen. Den lukrativen und prestigeträchtigen Touchscreen-Markt bedient der Hersteller erst seit diesem Jahr - und setzt dann auch noch auf die veraltet anmutende, resistive Technik, die nur auf Druck, aber nicht auf Berührung reagiert.

Zumindest diese Kritik scheint angekommen zu sein. So ist das X6 nun das erste Smartphone der Finnen mit kapazitivem Touchscreen. Ansonsten wirkt es ein bisschen wie der direkte Nachfolger des 5800 Xpress Music.

Unter der Haube kommt noch immer das bewährte Symbian-Betriebssystem zum Einsatz, das seinen Zweck bei Geräten mit Tastatur und 4-Wege-Navigation hervorragend und vorbildlich erfüllt. Unter einem berührungsempfindlichen Display wirkt es allerdings noch immer etwas fehl am Platze. Wie gehabt öffnen sich etwa Punkte des Hauptmenüs mit einem einfachen Fingertipp, Kontakte im Telefonbuch beispielsweise aber erst nach zweien. Natürlich gibt es größere Probleme und man gewöhnt sich daran, aber in Anbetracht der coolen Oberflächen von Android & iPhone ist das einfach nicht das Gelbe vom Ei.

Im Vergleich zu früheren Touchscreen-Modellen von Nokia hat sich aber dennoch einiges getan. Das liegt wohl hauptsächlich an der neuen Technik, die einfach deutlich besser reagiert und nicht mehr den Einsatz des Fingernagels oder eines Stifts erfordert. Im Vergleich zu anderen Smartphones mit kapazitivem Display ist das X6 aber immer noch nicht auf der Höhe der Zeit.

Musikzauber

Punkten kann das X6 mit seinem 32 GByte großen internen Speicher sowie mit Comes with Music, also dem Nokia-eigenen Musikdienst. Ein Ein-Jahres-Abo ist enthalten - in dieser Zeit kann der Nutzer sein Handy beliebig und ohne Aufpreis mit Sound füllen. Allerdings sind die Tracks allesamt mit DRM versehen. Das Übertragen auf den PC, einen anderen MP3-Player oder ein anderes Handy ist also nicht möglich. Immerhin: Der Nutzer darf heruntergeladene Songs auch nach dem Ablauf der Jahres-Flatrate behalten und weiterhören. Das ist alles andere als selbstverständlich.

> Artikel auf einer Seite lesen

Ähnliche Produkte in dieser Kategorie

Testsieger

HTC Sensation XE im Test: Android-Flaggschiff mit Audio-Facelift
9,0 stars

Meistgelesen

Ausführlicher Testbericht: HTC One S mit Android 4 und Unibody-Alu-Gehäuse
8,7 stars

Meistkommentiert

Schon im Test: Samsung Wave S8500 mit Super-AMOLED und Bada
8,3 stars

Neuester Test

HTC One V im Test: die neue Einstiegsklasse mit Android 4.0
7,5 stars
 

Verfassen Sie einen

ANZEIGE
ANZEIGE

Aktuell getestet in Handys & Smartphones

HTC One V im Test: die neue Einstiegsklasse mit Android 4.0

Das One V ist das vorerst kleinste der neuen HTC-Smartphones mit Android 4. Mit einem Preis von knapp 270 Euro ist es aber auch gleichzeitig signifikant teurer als die wahren ...mehr 

Android-Smartphone Panasonic Eluga im Test: wasserdicht, flach und hübsch

Als wir zuletzt Panasonic-Handys in Deutschland kaufen konnten, gab es noch Klappscharniere statt Touchscreen-Displays - und gerade mal so die ersten farbigen Anzeigen. Jetzt ...mehr 

Plastikbomber mit Turbo-Boost: Samsung Galaxy S3 im Vorab-Test

Gestern hat Samsung in London das neue Flaggschiff-Smartphone Galaxy S3 vorgestellt. Die meisten technischen Daten entsprechen dem, was die Gerüchteküche bereits im Vorfeld ...mehr 
ANZEIGE