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24. Mai 2012

AKG K 518 LE

SEHR GUT

7,0

von 10 Punkten

7,0 stars
Wer auf der Suche nach ordentlichem Sound für unterwegs ist, braucht einen anständigen MP3-Player und etwas, was die Musik wiedergibt. Tragbare Boxen fallen hier meist aus - schließlich hat der gemeine U-Bahn-Mitfahrer einen anderen Musikgeschmack. Also bleiben Ohr- oder Kopfhörer. Und wenn es keine Stöpsel im Gehörgang bleiben sollen, ist der AKG K 518 LE ein guter Kauf. Warum das so ist, verrät der Test.
  • Wer auf der Suche nach ordentlichem Sound für unterwegs ist, braucht einen anständigen MP3-Player und etwas, was die Musik wiedergibt. Tragbare Boxen fallen hier meist aus - schließlich hat der gemeine U-Bahn-Mitfahrer einen anderen Musikgeschmack. Also bleiben Ohr- oder Kopfhörer. Und wenn es keine Stöpsel im Gehörgang bleiben sollen, ist der AKG K 518 LE ein guter Kauf. Warum das so ist, verrät der Test.
Hersteller: AKG
Preis: 60 EUR
+

Was uns gefällt

+

stylisches, aber nicht übertriebenes Design

+

stabiler Sitz auf dem Kopf

+

ausgeglichene Audiowiedergabe

+

Was uns nicht gefällt

+

nicht jeder findet diesen Kopfhörer bequem

+

manche Songs klingen unklar

Wir meinen:

Der AKG K518 LE ist ein hervorragender Kopfhörer zu einem fairen Preis. Damit eignet er sich ideal für den Durchschnittshörer, der keine Stöpsel im Ohr mag.
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20. Januar 2010 | 12:23 Uhr

AKG K 518 LE: günstiger Allround-Kopfhörer zum Aufsetzen

von Jasmine France, Daniel Schräder

Wer auf der Suche nach ordentlichem Sound für unterwegs ist, braucht einen anständigen MP3-Player und etwas, was die Musik wiedergibt. Tragbare Boxen fallen hier meist aus - schließlich hat der gemeine U-Bahn-Mitfahrer einen anderen Musikgeschmack. Also bleiben Ohr- oder Kopfhörer. Und wenn es keine Stöpsel im Gehörgang bleiben sollen, ist der AKG K 518 LE ein guter Kauf. Warum das so ist, verrät der Test.

Kopfhörer für unterwegs gefällig? Bei der Suche nach entsprechenden Modellen dürfte man auf jeden Fall über den K 518 LE von AKG stolpern. Er stellt einen soliden Kompromiss aus Größe und Portabilität dar und befindet sich mit einem Preis zwischen 50 und 60 Euro auf dem Niveau von anständigen Ohrstöpseln.

Design

Beim Aussehen von Tech-Gadgets gibt es einen schmalen Grat zwischen langweilig und übertrieben. AKG hat ihn mit dem Design des K 518 LE ziemlich perfekt getroffen - kein Wunder, schließlich stammt das Unternehmen ja aus Österreich, wo Berge zum Alltag zählen. Für attraktive Akzente sorgen der halb verborgene Bügel aus Metall und etwas Farbe an den Lautsprechern. Sieben verschiedene Designs in knallbunten Farben stehen zur Auswahl. Damit dürfte der Hersteller selbst den anspruchsvollsten Kunden zufriedenstellen.

Mit einem Durchmesser von 6,9 Zentmetern gehören die AKG-Klangschalen noch der On-Ear-Kategorie an. Die Lautsprecher sitzen also auf dem Ohr und umschließen die Muschel nicht. Zum komfortablen Transport faltet sich der K 518 LE zusammen; im Lieferumfang ist eine Tragetasche aus Stoff enthalten.

Bereits beim ersten Aufsetzen bemerken wir aber direkt den ersten Haken: Dieser Kopfhörer ist eng. Spätestens nach einer Stunde durchgehendem Soundgenuss müssen wir den AKG abnehmen, um Druck vom oberen Teil unserer Ohren zu nehmen und ihnen etwas Entspannung zu gönnen. Außerdem werden sie im Test relativ warm. Der passende Sitz ist allerdings kaum objektiv bewertbar - was uns zu eng ist, kann bei jemand anderem gerade richtig sein. Hier hilft nur Ausprobieren - und zwar vor dem Kauf.

Dementsprechend gut sitzt der K 518 LE aber auch. Selbst bei schnelleren Kopfbewegungen sind sie nicht aus seiner Position zu bringen. Außerdem ist die Isolierung nach außen für On-Ear-Kopfhörer vergleichsweise gut.

Für einen faden Beigeschmack sorgt höchstens die Tatsache, dass die Kabel, die die Lautsprecher im oberen Bereich mit einer Y-Peitsche verbinden, ziemlich dünn sind. Ob sie wohl so lange durchhalten wie der deutlich dickere Strang der unteren Hälfte? Der Klinkenstecker ist übrigens nicht gewinkelt und mit Gold überzogen.

Leistung

In diesem Bereich verhalten sich die AKG relativ unauffällig. Sie bringen bei weitem nicht den klarsten Sound herüber, den wir je gehört haben, aber die grunsätzlichen Audioqualitäten sind solide - und in Anbetracht des günstigen Preises sogar überdurchschnittlich. Im Test überrascht uns, wie vielfältig der K 518 LE ist. Die unterschiedlichsten Genres und Songs hören sich wirklich gut an. Nur gelegentlich findet sich mal der eine oder andere Track, der etwas versumpft. Damit ist dieser Kopfhörer gut geeignet für jeden, der sich in seinem Musikgeschmack nicht festlegen möchte.

Der Bass ist in den meisten Fällen tief und kräftig, ohne übertrieben zu wirken. Gelegentlich kommt er uns aber etwas zu verweichlicht vor. Gemessen an Preis und Größe der AKG ist dieser Nachteil aber zu vernachlässigen. Die Mitten sind die Stärke des K 518 LE. Sie klingen reichhaltig und so, wie wir uns das vorstellen. Auch an Höhen mangelt es nicht, aber sie sind nicht ganz so klar, wie sie sollten.

Wer plant, in der Öffentlichkeit Splatter-Core Death Metal oder vergleichbare Genres in einer Lautstärke kurz vorm Reißen des Trommelfells zu hören, sollte sich übrigens nach Alternativen umsehen - denn der Sitznachbar im Bus dürfte davon auch noch ordentlich etwas mitbekommen.

Fazit

Abgesehen davon, dass der AKG K 518 LE auf unseren Test-Köpfen etwas zu fest und somit unangenehm sitzt, hinterlässt er beim Verlassen unseres Testlabors einen positiven Eindruck. Vor allem das Preis-Leistungsverhältnis stimmt einfach. Wer auf der Suche nach günstigen, tragbaren On-Ear-Kopfhörern ist, sollte diesem Modell definitiv eine Chance einräumen.

Alternativen zu AKG K 518 LE

Klipsch Image One: preiswerter Kopfhörer mit tollem Sound und starkem Bass
7,7 Sterne
4
5

Klipsch Image One: preiswerter Kopfhörer mit tollem Sound und starkem Bass

15. März 2011 | 18:28 Uhr
Der ab 115 Euro erhältliche Image One ist Klipschs erster On-Ear-Kopfhörer im Full-Size-Format. Bislang hatte sich der Hersteller in erster Linie mit In-Ear-Stöpseln einen Namen gemacht. Ob sich der Hersteller beim Betreten von Neuland die Finger verbrennt oder die Konkurrenz aus den Socken pustet? Wir waren schwer gespannt, als der Image ...  mehr

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