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24. Mai 2012

Apple MacBook 13" (Herbst 2009)

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Apple hat sein Einsteigermodell überarbeitet. Das neue MacBook kommt nun im Look seiner teureren Brüder daher, muss aber auf den Alu-Rahmen verzichten: Stattdessen besteht das Unibody-Gehäuse aus Kunststoff. Unsere Kollegen von CNET.com haben das neue Modell bereits vorliegen. Wir wagen einen ersten Blick.
  • Apple hat sein Einsteigermodell überarbeitet. Das neue MacBook kommt nun im Look seiner teureren Brüder daher, muss aber auf den Alu-Rahmen verzichten: Stattdessen besteht das Unibody-Gehäuse aus Kunststoff. Unsere Kollegen von CNET.com haben das neue Modell bereits vorliegen. Wir wagen einen ersten Blick.
  • Vor einer Woche hat Apple seinem 13-Zoll-MacBook ein Update verpasst. Unsere Kollegen von TechRepublic haben das neue Notebook bereits in seine Einzelteile zerlegt. <br /><br /><i>(alle Bilder: iFixit und TechRepublic)</i>
  • Das überarbeitete Unibody-Gehäuse besteht aus Polycarbonat und ist an die Pro-Notebooks angelehnt. Mit seinen abgerundeten Ecken wirkt es deutlich schlanker.
  • Apple-Sandwich: Oben liegt das neue MacBook, in der Mitte ein aktuelles MacBook Pro und zuunterst das alte MacBook.
  • Anstelle einer Mini-DVI-Buchse gibt es nun einen Mini-DisplayPort-Anschluss. Auf FireWire und Infrarotempfänger verzichtet das neue MacBook ebenfalls.
Hersteller: Apple
Preis: 899 EUR
+

Was uns gefällt

+

Multitouch-fähiges Touchpad

+

attraktives Design

+

innovatives, schnelles OS-X-Betriebssystem

+

Was uns nicht gefällt

+

Akku nicht austauschbar

+

Tastaturbeleuchtung auch nicht gegen Aufpreis möglich

Wir meinen:

Das "Billig-MacBook" kommt nun auch im Look der aktuellen MacBook-Pro-Modelle mit Unibody-Gehäuse - und wirkt so, als hätte es eine massive Verjüngung mitgemacht. Die Ausstattung ist zwar nicht ganz so attraktiv wie bei den teureren Brüdern, doch für faires Geld gibt es ein grundsolides Notebook von hoher Qualität. Wichtigstes Kaufargument dürfte jedoch das tolle Betriebssystem sein.
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21. Oktober 2009 | 18:44 Uhr

Angetestet: neues Billig-MacBook mit Unibody-Gehäuse

von Daniel Schräder, Dan Ackerman

Apple hat sein Einsteigermodell überarbeitet. Das neue MacBook kommt nun im Look seiner teureren Brüder daher, muss aber auf den Alu-Rahmen verzichten: Stattdessen besteht das Unibody-Gehäuse aus Kunststoff. Unsere Kollegen von CNET.com haben das neue Modell bereits vorliegen. Wir wagen einen ersten Blick.

Das Einsteiger-MacBook wird erwachsen. Bislang war die 899-Euro-Variante des Apple-Notebooks schlicht das "alte" Modell, und somit auf den ersten Blick als "alt" auszumachen. Selbst, wenn es vielleicht nur wenige Wochen alt ist. Technisch hat der Hersteller das Gerät brav auf der Höhe der Zeit gehalten. Erst im Januar gab es eine Renovierung unter der Haube: Der lahme Grafik-Chip von Intel wurde gegen die aktuellere Nvidia-Variante getauscht - der Preis blieb gleich. Jetzt gibt es nicht nur ein Face-Lift, sondern gleich einen ganzen Modellwechsel. Gestern hat der Hardware-Hersteller das neue Modell vorgestellt, wieder zum gleichen Preis, aber nun in einem neuen Gehäuse. Unibody natürlich - und somit ganz auf der Höhe der Zeit.

Design

Doch wie schafft man es, Grenzen zu den deutlich teureren Modellen mit gleicher Displaygröße zu ziehen? Ganz einfach: Man setzt auf ein anderes Material. Und so ist das 13,3-Zoll-Einsteigernotebook wie gehabt aus weißem Plastik hergestellt, aus Polycarbonat, um genau zu sein. Das sieht attraktiv aus, ist aber schlicht nicht auf dem Niveau des aus einem Alu-Block gefrästen Pro-Modells mit gleicher Displaydiagonale.

Die Bezeichnung "Unibody" ist dabei allerdings etwas übertrieben. So gibt es eine Ober- und eine Unterschale, die miteinander verschraubt sind. Und selbstverständlich ist auch das Display nicht in dem Gehäuse integriert.

Im Vergleich zur Vorversion des Einsteiger-MacBooks läuft der Displaydeckel jetzt an den Rändern noch flacher zu. Damit wirkt das Gerät deutlich dünner, als es in Wirklichkeit ist - mit einer Bauhöhe von 2,74 cm entspricht es von der Höhe her genau dem alten Modell. Außerdem ist es 33,0 Zentimeter breit und 23,2 Zentimeter tief. Mit 2,13 kg wiegt das neue Unibody-Gehäuse übrigens ein Stück weniger.

Auf der Untereite ist das MacBook etwas dunkler als an den Rändern, im Inneren und auf dem Displaydeckel. Das Material ist hier überzogen von einem matten Finish - und damit auch rutschfester. Die glänzenden Bereiche sind natürlich - wie üblich - bereits nach kurzer Zeit von Fingerabdrücken übersät.

Der große Nachteil des neuen Unibody-Designs ist, dass sich der Akku nun nicht mehr tauschen lässt. Zumindest nicht durch den Anwender - er sitzt wie versiegelt zwischen den beiden Gehäusehälften. Das könnte den einen oder anderen durchaus vom Kauf abhalten. Immerhin sollte der Stromspeicher durchaus ein paar Jahre durchhalten. Wir sind gespannt, was Langzeittests ergeben.

Ausstattung

Endlich gibt es auch beim billigen Modell das große Multitouch-Touchpad aus Glas. Wer es einmal nutzen konnte, ja geradezu: durfte, will nicht mehr darauf verzichten. Zwei Finger Scrollen horizontal und vertikal, drei Finger springen durch Listen und vier Finger ermöglichen das Wechseln zwischen Anwendungen. Wie gehabt lässt sich der komplette, berühungsempfindliche Bereich mechanisch nach unten drücken. Alternativ ersetzt aber auch ein Fingertipp den Mausklick.

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