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24. Mai 2012

Apple iPad

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Ist das iPad ein Netbook oder ein übergroßes Smartphone? Mediaplayer, eBook-Reader, digitaler Bilderrahmen, Webpad? Etwas von allem. Donald Bell von CNET.com hatte das neue Apple-Tablet bereits in der Hand.
  • Ist das iPad ein Netbook oder ein übergroßes Smartphone? Mediaplayer, eBook-Reader, digitaler Bilderrahmen, Webpad? Etwas von allem. Donald Bell von CNET.com hatte das neue Apple-Tablet bereits in der Hand.
  • In den USA ist es ab dem 03.04. verfügbar, hierzulande kommen wir erst ab Ende April in seinen Genuss: Die Rede ist vom iPad. Auch wenn die Touchscreen-Flunder mit dem angebissenen Apfel noch nicht in den Regalen steht, haben sowohl Apple als auch Third-Party-Hersteller bereits jede Menge Zubehör angekündigt.<br /><br />Das iPad Camera Kit von Apple enthält diese zwei weißen Kästchen. Sie verbinden sich mit dem Dock-Anschluss an der Unterseite des überdimensionalen iPod Touch und bieten wahlweise einen USB-Port oder einen SD-Kartenleser. So übertragen Fotografen ihre Fotos unterwegs auf den integrierten Speicher des iPad.
  • Das 9,7 Zoll große Display lädt zum Filmgenuss ein. Damit Apple-Fans das iPad nicht ständig in ihren Händen festhalten müssen, bietet <a href=http://www.scosche.com/ target=blank>Scosche</a> eine vergrößerte Version seines Kickback Stands an. Dabei handelt es sich um eine iPad-Hülle, die auf der Rückseite einen Standfuß mitbringt. Sämtliche Anschlüsse sind natürlich weiterhin zugänglich.
  • Kapazitive Touchscreen-Displays, wie sie Apple einsetzt, lassen sich nicht per Stift bedienen. Das gilt jedenfalls für normale Stifte - der <a href=http://tenonedesign.com/sketch.php target=blank>Sketch von Pogo</a> macht hier eine Ausnahme. In dessen Spitze sitzt ein kleiner Magnet, der für ähnliche Feldveränderungen sorgt, wie ein menschlicher Finger. Und genau darauf reagiert die kapazitive Technik.
  • Wer das iPad und die darauf laufende iWork-Suite für Präsentationen nutzen möchte, braucht diesen VGA-Adapter. In den USA kostet er 30 Dollar, wir können hierzulande also mit 30 Euro rechnen. Die Auflösung ist allerdings auf 1024 mal 768 Pixel begrenzt - HD? Fehlanzeige!
Hersteller: Apple
+

Was uns gefällt

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großer, kapazitiver Multitouch-Touchscreen

+

interessanter Preis

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attraktives Design

+

innovative eBook-Anwendung inklusive Shop

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kompatibel zu den meisten App-Store-Anwendungen

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Office ist verfügbar

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Was uns nicht gefällt

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zu groß, um wirklich portabel zu sein

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UMTS nur gegen Aufpreis

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scheinbar nicht kompatibel zu iTunes LP

+

kein USB-Anschluss

Wir meinen:

Das iPad macht einen äußerst interessanten Eindruck. Es ist ein spannendes Produkt zwischen eBook-Reader, Webpad, Netbook, Mediaplayer und Spielkonsole. Wir sind sehr gespannt darauf, wie es sich in der Praxis schlagen wird.
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29. Januar 2010 | 15:58 Uhr

Angetestet: erste Erfahrungen mit dem Apple iPad

von Joachim Kaufmann, Daniel Schräder, Donald Bell

Ist das iPad ein Netbook oder ein übergroßes Smartphone? Mediaplayer, eBook-Reader, digitaler Bilderrahmen, Webpad? Etwas von allem. Donald Bell von CNET.com hatte das neue Apple-Tablet bereits in der Hand.

Noch zwei Monate, dann soll es das iPad auch in Deutschland geben. Vorerst nur mit WLAN, also tatsächlich wie ein großer iPod Touch - mit Zugang zum App Store, mit eBook-Reader, iTunes, Browser und - gegen Gebühr - auch Office-Programmen. Einen Monat später will Apple eine UMTS-Version nachlegen.

Gigantischer iPod Touch?

Das iPad misst 19 mal 24,3 mal 1,3 Zentimeter und bringt 680 Gramm auf die Waage - ohne UMTS. Mit Handyfunk wiegt es 50 Gramm mehr, so viel, wie eine halbe Tafel Schokolade. Hält man es in der Hand, fühlt es sich an wie eine Hochglanzzeitschrift. Der kapazitive 9,7-Zoll-Touchscreen besteht aus einer Echtglasscheibe, die mit einer Beschichtung versehen ist, um Fingerabdrücke fern zu halten. Er basiert auf der hochwertigen IPS-Technologie und ermöglicht im Vergleich zu TN-Panels deutlich größere Blickwinkel. Die native Auflösung beträgt 768 mal 1024 Pixel, die Darstellung von HD-Videos in 720p-Auflösung ist also problemlos möglich. Einen Videoausgang hat das iPad nicht. Dazu muss man auf den Dock Adapter zurückgreifen, der aber lediglich ein analoges 480p-Signal ausgibt. HD-Genuss gibt es also nur auf dem iPad-Display. Der Home-Button im unteren Bildschirmrand funktioniert wie von iPhone und iPod Touch bekannt und bringt den Nutzer zurück in die Applikations-Übersicht.

Abgesehen vom Display und seinem mit Glas abgedeckten Rahmen ist das Gehäuse des iPad aus mattem Aluminium. Das Gerät hat eine ähnliche Haptik wie die aktuellen MacBooks im Unibody-Design. Im Gegensatz zur Rückseite des iPhone mit dem Hochglanz-Kunststoff ist die Aluminium-Lösung des iPad weniger empfindlich gegenüber Fingerabdrücken und Verschleiß. Wie bei fast jedem Apple-Produkt wird es über kurz oder lang eine ganze Reihe von Schutzhüllen geben.

Die Tasten, Schalter und Ports des iPad dürften iPhone-Anwendern bekannt vorkommen. An der Unterseite ist ein Docking-Anschluss mit 30 Pins zu finden; außerdem gibt es einen kleinen, integrierter Lautsprecher. Rechts sitzen die Lautstärkeregelung sowie eine Mute-Taste, oben Kopfhörerausgang und Mikrofon.

Das iPad wird von einem 1-GHz-Prozessor auf ARM-basis angetrieben, den Apple selbst entwickelt hat. An Bord sind außerdem WLAN nach 802.11b, g und n, Bluetooth 2.1 und ein Kompass. Die Batterie soll zehn Stunden halten.

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