Amazon geht in den USA unter die DVD-Vermieter

Netflix bekam angeblich Bestätigung für entsprechende Gerüchte

Der amerikanische DVD-Vermieter Netflix hat auf seiner Quartalspressekonferenz bekannt gegeben, seine Preise aufgrund des verschärften Wettbewerbs mit Blockbuster und Wal Mart senken zu wollen. Angeblich soll auch ein neuer Konkurrent die Bühne betreten: Der Online-Händler Amazon.

„Wir haben erstmals vor zwei Wochen Gerüchte gehört und bekamen eine Bestätigung“, so Netflix-CEO Reed Hastings. Obwohl Amazon noch nicht mit einem entsprechenden Angebot auf dem Markt ist, hat alleine die Aussicht darauf für einen Absturz der Netflix-Aktie gesorgt. Diese ist im nachbörslichen Handel von 17,43 Dollar auf 10,99 Dollar gefallen.

Ein Amazon-Sprecher konnte sich derweil nicht dazu durchringen, den Markteintritt seines Unternehmens offiziell zu bestätigen, präsentierte stattdessen aber einen Grund, warum der Online-Händler hier mitmischen sollte: „Unsere Kunden haben uns ermutigt, DVDs günstig zu vermieten, aber wir haben im Moment nichts anzukündigen.“ Netflix will sein Angebot im nächsten Jahr diversifizieren und plant in Zusammenarbeit mit Tivo den Start eines Video-Downloaddienstes.

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