Analysten ziehen über Itunes-Handy vom Leder

Rokr E1 sei das Resultat einer Kette von Fehlentscheidungen

Das gestern vorgestellte Itunes-Handy Motorola Rokr überzeugt offenbar nicht jeden. Die Ovum-Analysten Dario Betti und Martin Garner haben das Gerät zwar noch nicht gesehen, ließen in ihrer Vorab-Beurteilung aber kein gutes Haar daran. Sie beklagen eine ganze Reihe von Fehlentscheidungen.

Beispielsweise stören sich die Analysten daran, dass das Gerät auf dem 18 Monate alten E398-Design basiert, das lediglich mit mehr Speicher und neuer Software aufgerüstet wurde. Eine Megapixel-Kamera fehle komplett, die Bluetooth-Funktionalität sei eingeschränkt.

Eine weitere Fehlentscheidung sei die Limitierung des Geräts auf maximal 100 Songs, auch wenn Speicher für mehr Content zur Verfügung steht. In Anbetracht der Tatsache, dass zahlreiche Handys ohne diese Einschränkung auf dem Markt sind, sei dies unnötig und frustrierend.

Kritik fand auch das Design, das sich kaum vom E398 aus dem Jahr 2004 abhebe und ansonsten wenig nach Ipod aussehe. Auch der Launch im Schatten des Ipod Nano sei ein Fehler gewesen. Als Resulatat ihrer Einschätzung prognostizieren die Analysten ein Scheitern des Motorola Rokr auf dem Markt.

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