Auch wenn die heutige Welt, von Technik geprägt, nach den neuesten Funktionen und immer auffälligeren Gestaltungen strebt, gibt es viele Verbraucher, die keinen Wert auf all den Schnickschnack legen. Für PDAs hieße das, den Rotstift bei drahtloser Konnektivität und Multimedia-Funktionen anzusetzen und sich auf die Hauptfunktion eines Handheld zu beschränken: die Organisation. Und genau diese Aspekte hat Palm beim neuen Z22 umgesetzt.

Dieses 120 Euro teure Modell ist in erster Linie für Handheld-Erstbenutzer ausgelegt und verzichtet auf alle technischen Spielereien. Er verwaltet die wichtigsten Daten wie Kontakte, Termine et cetera und man kann damit Fotos ansehen – das war es aber auch schon. Er ist in seiner Funktionsweise noch einfacher als das letzte Einsteigermodell des Unternehmens, der Palm Zire 31. Für alle Benutzer, die bereit sind, ihren Tagesplaner gegen einen PDA zu tauschen, ist der Z22 eine gute Wahl.

Der Palm Z22 präsentiert sich in Farbkombination aus Weiß und Mitternachtsblau. Mit Abmessungen von 10,3 mal 6,8 mal 1,5 Zentimetern und einem Gewicht von 96 Gramm findet er problemlos in jeder Hand- oder Hosentasche Platz und ist einer der kleinsten und leichtesten bisher hier getesteten PDAs. Die Entscheidung für ein Kunststoffgehäuse (ebenso wie beim Ipod Shuffle) und einen Kunststoffbildschirm scheint jedoch in puncto Strapazierfähigkeit nicht die beste gewesen zu sein – Fingerabdrücke und Schmierflecken werden von dieser Oberflächenbeschaffenheit geradezu angezogen. Benutzer sollten sich daher ein Schutzetui oder zumindest eine Bildschirmabdeckung leisten, um das Gerät vor Kratzern zu schützen.

Screenshot
Minimalistisches Design: Der Palm Z22 ist lediglich mit zwei Schnelltasten ausgestattet, über die man Zugriff auf den Kalender und die Kontakte erhält.

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Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu PDA für Einsteiger: Palm Z22

  • Am 29. November 2012 um 13:51 von Beate

    Test Palm Z22
    Gibt es bei diesem Modell auch einen "Hotsync" , mit dem ich die Adressen auf meinem Computer speichern kann ?
    Wäre eigentlich selbstverständlich, so etwas in einem "Testbericht" zu erwähnen. Freundl Grüße vom "Technikermuffel" Beate

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